Besetzung und Knechtung Afghanistans | ![]() ![]() |
| Im Jahr 2001 wurden man vergesse nie: unter grün-sozialdemokratischer Regierung deutsche Truppen in Afghanistan stationiert. Nach verschiedenen Hilfsdiensten Deutschlands im Auftrag der USA, mal als Geldgeber, mal als logistische Unterstützung ihrer Angriffskriege, vom Irak über Jugoslawien bis eben jetzt Afghanistan, sind bundesdeutsche Soldaten durch den vom Bundestag abgesegneten Einsatz seitdem direkt am Krieg gegen ein Land beteiligt, welches niemals zuvor einen militärischen Angriff auf bundesdeutsches Gebiet geführt hat, nehmen hier zudem eine Schlüsselstellung ein, und nicht zufällig fand die erste »Konferenz« zur Koordination der sog. »Widerstandsgruppen« Afghanistans 2001 in Petersberg bei Bonn statt. Ganz offiziell werden zur Zeit pro Jahr mehr als 500 Millionen Euro von unseren Steuergeldern für diesen Bundeswehreinsatz ausgegeben. Aber die Finanzierung und militärische Absicherung ihrer Angriffskriege im Hinterland reichen den USA nicht mehr, und so vermeldete der »Spiegel« am 20.11.2006 auf seiner Titelseite die neue Marschroute: »Die Deutschen müssen wieder töten lernen« diesmal halt für fremde Herren. Jens Tevres analysiert die jüngere Geschichte des Landes und die gegenwärtigen Ereignisse in Afghanistan eingehend in den Ketzerbriefen Nr. 140. | |