WER IST DER »BUND GEGEN ANPASSUNG«?

Der »Bund gegen Anpassung« ist ungefähr das moderne Äquivalent zu den Bolschewiki im zaristischen Rußland oder zu den Juden im christlichen Mittelalter: einfach nicht gleichzuschalten und mit einem klaren Bewußtsein der eigenen Ziele. Das klingt verwunderlich, aber wer alle drei Größen aus den Originaldokumenten kennt, wird dieser Charakteristik nicht jede Berechtigung absprechen können. Eine gewisse aktive Immunität gegen Gleichschaltung (eben gegen Anpassung) dürften uns auch unsere rabiatesten, von Staatsgeldern am üppigsten ausgehaltenen Feinde kaum absprechen können.
Und was ist nun unser Ziel?
In der allerallgemeinsten Form: der größte gesellschaftliche Reichtum, die größte Bewußtheit, die größte Freiheit des größten Prozentsatzes der diesen Globus besiedelnden Menschen überhaupt. Dazu sind unsere drei Leitziele unverzichtbar, welche unser Emblem bilden und nur zusammen zum allgemeinen Hauptziel wirksam werden können:
Wollen wir also einen halbwegs erträglichen Globus noch besser machen, gar optimieren? Selbst das wäre nicht schlecht. Aber in Wirklichkeit, was auch jeder Nicht-Erbe für die eigene Person merkt, ist er gar nicht so erträglich, sondern ziemlich elend und unerträglich geworden, Tendenz schlimmer werdend. Der individuelle Fehler liegt nur darin, die eigene berechtigte Angst vor Arbeitslosigkeit, die Zerstörungen an der eigenen Person durch die Religion, den manchmal doch noch durchbrechenden Ekel vor den konsequent durchgehaltenen und aufeinander abgestimmten Zeitungslügen, die Angst, sich bei sexuellen Ausbruchsversuchen an dem mit ein wenig Seuchenhygiene sehr viel leichter als das schon vergessene SARS ausrottbaren AIDS anzustecken, die Beschmutzung der eigenen Person durch den zunehmenden Dreck staatlich geförderter Sexualrollen bis hin zum Verhütungsbetrug usw. für persönliches statt repräsentatives Leiden zu halten, für etwas zum Verstecken statt zum Mitteilen, zum Begreifen und zum Bekämpfen. Dann aber kann man ohne Brett vorm Kopf der Frage nicht mehr ausweichen, wie denn grundsätzlich der ganze scheinbar zusammenhangslose gesellschaftliche Dreck und Betrug in die Welt kommt bzw. wie sich grundsätzlich das durchschnittliche Leiden in ihr in der gefährlichen, jedoch einzig wertvollen Phase zwischen Geburt und Tod an und für sich minimieren ließe. Dann kann man der Erkenntnis von Zusammenhängen nicht mehr ausweichen, so verschrieen sie sein mag, ganz so, wie uns das mindestens auf dem Gebiet der Natur die bürgerliche Wissenschaft in ihrer besten Zeit schon vorgeführt hat. Also zurück zu unserer grundsätzlichen Parole: