DIE SEXUALITÄT IST DER KERN DER PERSON

Die lustbetonte Selbstwahrnehmung und die daraus im ungestörten Fall organisch wachsende freie, abwechslungsreiche und nur so befriedigende sexuelle Aktivität ist der Ausgangspunkt für die subjektive Eroberung der Welt, der persönlichen wie der gesellschaftlichen. Die sexuelle Selbstbestimmung ist das Modell für jede weitergehende, wer hier kein Krüppel ist, der läßt sich auch sonst nicht so ohne weiteres in die Suppe spucken, wer hier der Knechtung erliegt, erliegt ihr total - Freud prägte dafür den Begriff der »sexuellen Vorbildlichkeit«. Genau das ist der Grund, warum jede an Unrecht und deshalb an braven Untertanen interessierte Gesellschaftsorganisation es niemals versäumt hat, mit äußerster Energie an dieser Stelle einzugreifen, denken wir an die Verteufelung der Pille, Bade- und Kleiderordnungen, Abtreibungsverbote, Ehe- und Scheidungsgesetze bis hin zu den sich aus archaischen Zeiten zäh haltenden, staatlich gedeckten genitalen Verstümmelungen – die männliche wird ja neuerdings höchst offiziell von der WHO »empfohlen« – oder die lebensvergiftende Förderung der AIDS-Ausbreitung durch gezielte Außerkraftsetzung der Seuchengesetze. Die Sexualgesetzgebung ist also der Indikator für die Humanität oder Inhumanität eines Staates. Umgekehrt bleibt der Einsatz an dieser Front die Nagelprobe für jede angebliche und sogar wirkliche Linke. Wer hier aus Feigheit oder Anpassungswillen oder Super-Klugheit kneift, betreibt Etikettenschwindel, ist also nicht wirklich links – vorausgesetzt wir verstehen darunter den Kampf für eine Gesellschaft, die das größte Glück der größten Zahl zum Ziel hat.
Vom Tag unserer Gründung zieht sich der Einsatz für die Humanisierung der Sexualität wie ein roter Faden durch unsere dazu inzwischen sehr zahlreichen Veröffentlichungen und unsere, wann und wo immer möglich, Aktivitäten.



FÜR DEN NEUGIERIGEN EIN LESE-MUSS:

Es gab einmal eine bessere Zeit... (1965–1975)
Die verhaßten Bilder und ihre verdrängte Botschaft

Warum wüten der Papst und die Feministinnen gegen die Werbung der 70er Jahre? Waren sie paranoisch oder treffsicher – In Wahrheit bildeten die gehaßten Bilder das Herz einer besseren Zeit, die im allgemeinen Gedächtnis zerstört und verdrängt werden sollen. Steinbach gräbt sie gegen den Willen der Medien und aller sonstigen Gleichschalter wieder aus...




Dieses Buch bringt todsicher jeden Papst und alle Alice-Schwarzer-Fans auf die Palme. (Hitler ist ja schon tot. Dafür lebt immerhin Bush.)



FÜR DEN NEUGIERIGEN ZUM SCHNUPPERN:

(Man beachte die Erscheinungsjahre!)
Flugblatt: Warum geht es mir so dreckig? (1974) >
Flugblatt: Ist die Familie noch zu retten? (1976) >
Flugblatt: Teach-in: Frauenrolle – Männerrolle (1977) >
Flugblatt: Das Lorettobad – unser Schwimmbad ohne Kleiderordnung (1980) >
Eine vollständige Flugblattsammlung findet sich im Buch »30 Jahre Ketzer« >

Wann und wo war das?
Die persönlichen Berichte zu diesen Bildern wurden kurz nach den Ereignissen niedergeschrieben.
Jetzt lesen >







WEITERES ZUM THEMA AUS DEN KETZERBRIEFEN:
KB 144: Männliche Genitalverstümmelung von W»H«O empfohlen >
KB 142: EU verschärft Sexualstrafrecht >
KB 112/113: Deutsche dumm, Italiener informiert – die künstliche Plazenta! >
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KB 90: Genitalverstümmelung – ein Mullahrecht >
KB 78: Entartete Kunst – Zensur in Leipzig >
KB 60: Ihr Kinderlein kommet: Zur Hysterektomiedebatte >
KB 52: Die Surrealisten und die Sexualität >
KB 51: Beschneidung: Verstümmelung auf Krankenschein >
KB 24: Die Würde des Menschen ist abschaffbar >