Bund gegen Anpassung
02.03.2003
Durch ihre Massendemonstrationen haben die (wichtigsten) Völker der EU ihre Regierungen bei der Kollaboration mit den US-Imperialisten etwas gestört, ein scheußliches Megaverbrechen vorläufig behindert. Viele Hunderttausend Iraker vom Kind bis zum Greis, vom Soldaten bis zum Todkranken im Krankenhaus leben dadurch einige Wochen länger – immerhin! Wenn die Völker wollen, sind die Regierungen nur noch übermächtig, jedoch nicht reibungslos allmächtig. Freilich, die gleichen Demonstrationen wären wertvoller gewesen, die gleichen Iraker könnten am Ende wie dem 3. Reich entronnene Juden eines Tages eines natürlichen Todes sterben, wenn die gleichen Demonstrationen ein paar Jahre früher, also rechtzeitig, stattgefunden hätten, Täter und Opfer säuberlich getrennt und, wie im Vietnamkrieg, klar benannt worden wären. Das bleibt bitter. Denn die einzige »Schuld« des schon lange zerbombten und ausgehungerten anti-monarchistischen Irak ist ja nur, daß seine Bewohner in einem souveränen Staat leben wollen (und da werden freiwillige Sklaven schnell neidisch, hämisch und der Hetze zugänglich).
Aber einigen Bewohnern der Vasallenstaaten wird die Grenzenlosigkeit imperialistischer Gier und Lügerei langsam unheimlich, und nach langer Betäubung löcken sie zaghaft wider den Stachel. Das gefällt uns. Aber die Freiheit wird nicht geschenkt – obwohl bei Geburtenkontrolle weltweit die ganze Erde inzwischen nach einer Weile Wohlstand für alle bieten könnte –, der Wunsch allein reicht nicht, Mut, Kenntnis, Fleiß und Anleitung sind nötig. Wenn das Volk ein bißchen aufwacht, kriechen auch die Ratten aus den Löchern, nutzen Furcht und Unwissenheit, Verwirrtheit und Pressebehämmerung. Ein charakteristisches Exemplar sei vorgeführt – damit man alle davon an ihrem Geruch erkennen kann. Diese kleine, aber eklige Arbeit kann den Freunden der Freiheit und Wahrheit leider nicht erspart bleiben. Aus dem Briefwechsel eines KLEINEN ,das AUSSENMINISTER werden will
Es gibt nur selten die Gelegenheit, einem Verleumder, Denunzianten und Pogromisten – also: dem Abschaum der Menschheit, der den lateinischen Gattungsnamen wahrlich nicht verdient – auf die Dreckpfoten zu schauen und ihn auf frischer Tat zu überführen. Denn lichtscheu ist das Gesindel ja, und erbärmlich feige dazu. Der nachfolgend veröffentlichte Briefwechsel ist ein solcher seltener Glücksfall. Der Verfasser des hier dokumentierten Auswurfs heißt Alexander Grede, wohnt in Freiburg (Badenweiler Str. 18), ist Wortführer des dubiosen, zwar personalschwachen, aber von der parastaatlichen Presse geförderten »Linksruck« und versucht sich seinen Punkt im Himmel, seinen Stehplatz auf dem Boden der fdGO oder seine Anwartschaft auf einen Außenministerposten dadurch zu verdienen, daß er gegen die echte, daher verfolgte und diskriminierte Linksopposition, den Bund gegen Anpassung (und bevor jetzt der andressierte Blökreflex einsetzt: Wer bekommt die Räume an der Uni?!), mit Wortdreck wirft – das lokale Monopolblatt »Badische Zeitung« war als Verstärker prompt zur Stelle und unterschlug unsere Richtigstellung – und damit prahlt, unsere teuer bezahlten, an öffentlichen Stellen angebrachten Veranstaltungsplakate abzureißen, stolz wie ein frischgebackener Sturmbannführer beim Judenjagen. Der Leser überzeuge sich selbst.
Was aber macht kleine Arschlöcher, die einmal große werden wollen, so dreist? Eben dies: die Gewißheit, bei ihren Straf- und Schandtaten staatliche Rückendeckung zu erhalten, von Justiz und Presse gedeckt, ermutigt und beschützt zu werden. Das ist das ganze schäbige Geheimnis der Pogromisten aller Zeiten und Länder, ob ihre Opfer nun Hypatia oder Ossietzky hießen. Und so schlau war auch schon ein gescheiterter Postkartenmaler zu seinen Münchner Spontizeiten, der es mal zum Reichskanzler bringen sollte; so schlau war auch ein Frankfurter Gelegenheitstaxifahrer, der's immerhin bis zum Serbenschlächter im US-Auftrag brachte. Sicher sind auch zum Schweinkram viele berufen, aber nur wenige auserwählt – zu Staatsposten nämlich –, aber trotzdem gilt: was von unseren Steuern leben will, krümmt sich beizeiten.Doch jetzt zu den Dokumenten – wir haben sie selbstverständlich als Beweise bei Gericht eingereicht (mal sehen, was daraus wird...). Zu ihrem Verständnis ist nur eins erforderlich: ein Gespür für den Gasgeruch der Gewalt, den die nachfolgenden Zeilen ausdünsten. Ekel und Verachtung stellen sich dann von selbst ein. Oder man vergleiche diesen verbalen Auswurf mit den einst so eingängigen Ritualmord- und Brunnenvergiftungslegenden. Man wird keine Unterschiede finden. Merke: Wir übertreiben nie!
E-Mail vom 29. Januar 2003
E-Mail vom 29. Januar 2003
E-Mail vom 5. Februar 2003
E-Mail vom 6. Februar 2003
E-Mail vom 19. Februar 2003
E-Mail vom 19. Februar 2003
E-Mail vom 20. Februar 2003
E-Mail vom 25. Februar 2003
E-Mail vom 2. März 2003
Soweit die unfreiwillig ans Licht gekommene Selbstdarstellung. Vielleicht tönt es dann in zwanzig Jahren so: »Ich lernte in der Gewalt zu leben, mit ihr – erfolgreich! – umzugehen, und mich psychisch total darauf auszurichten... Daraus wurde dann leicht die Lust am Schlagen, ein tendenziell sadistisches Vergnügen.« Na – erkannt? So was nennt sich jetzt Außenminister. (Auch dieses Dokument ist echt – kam im STERN, nicht vergessen! Diese Menschen sind alle aus demselben Koprolithen geschnitzt, ganz wie ihre Vorläufer und Geistesverwandten vor ca. 80 Jahren). Einen sehr gewalttätigen Schläger-Überfall hat es gestern in Stuttgart übrigens gegeben – verachtenswertes Pack, das den Staatsapparat hinter sich fühlt, genau wie die SA in Weimar! |