Bund gegen Anpassung
14.11.2002 Linksruck wirft mit Dreck
Seit den Berufsverboten von Heuchler Brandt und der damit verbundenen Abschaffung der Meinungsfreiheit ist es mindestens genauso schwer geworden, einen echten »Linken« zu finden, wie einen Pinguin am Nordpol. Dies bestätigte sich einmal mehr, als wir dem Aufruf zur Bildung eines Anti-Kriegs-Komitees nachkamen, das sich, wie wir bald merken mußten, zum Großteil aus wortradikalen Schwätzern (Linksruck, Attac und wie sie auch sonst immer heißen mögen) zusammensetzte. Anstatt eine gemeinsame Opposition gegen die bevorstehende Vernichtung des unabhängigen Iraks zu bilden, spielten diese Superradikalen lieber Parlament und verspritzten übelste Hetze und Verleumdungen gegen uns, mit dem einzigen Ziel, uns aus dem Arbeitskreis zu werfen und unsere Teilnahme an der Demonstration zu vereiteln. (Es gibt also offenbar einen mehrgehaßten Gegner als den US-Imperialismus.) Dies gelang ihnen jedoch nicht, da nicht alle Teilnehmenden sofort bereit waren, die Meinungsfreiheit der aufgebotenen Gewalt zu opfern.
Nachdem sich auf der Demonstration unsere Parolen durchgesetzt hatten, mußten die aufgebotenen Schläger in ihren Löchern bleiben, da die Öffentlichkeit der beste Schutz für die Meinungsfreiheit ist. Nach dieser heimlichen Schlappe blieb dem »Linksruck« nichts weiter übrig, als Kreide zu fressen und sein Pogromfäustchen und Hetzermäulchen im Zaum zu halten. Janusköpfig wie eh und je machten sie uns Zugeständnisse und boten uns sogar die Friedenspfeife an. Aber Mauscheln, Stänkern und Dreckschleudern hinter verschlossenen Türen ist ihnen viel, viel lieber. Dies offenbarte sich schon eine Woche später, als eben diese Leute Raumverbote gegen uns durchsetzten (wie einst der Moraltheologe Stoeckle selig, der die ersten Raumverbote an der Uni Freiburg gegen uns verhängte) und ihre Lügen wie immer mit satter Unterstützung der lokalen Presse (BZ, 12.11.02) verbreiteten. An den Verleumdungen dieser Hetzer ist genausoviel Wahres dran wie an den »Ritualmorden« und »Brunnenvergiftungen« der Juden. Für einen Punkt im Himmel oder einen Fußbreit auf dem Boden der fdGO tun und lügen sie einfach alles. Hierzu nur folgendes: Es ist kein Geheimnis, daß wir etwas gegen die feministische Pest (Schwarzer & Co.) haben, genauso wie gegen Khomeini und den Adenauermief! Was wir aber gegen Schwule haben sollen, bleibt allein das Geheimnis des Abschreibers; wir sind immer dafür eingetreten, daß Sexualität reine Privatsache ist und nur die unmittelbar Beteiligten etwas angeht. Außerdem bieten wir jedem 1000 €, der uns nachweisen kann, daß wir in unseren Schriften jemals »Geburtenkontrolle durch Zwangssterilisation« (statt durch die Antibabypille u.ä.) gefordert haben. Jeder, der uns in diesem Zusammenhang noch das dahinterstehende Motiv nachweist, erhält 100 € zusätzlich. Was die Seuchenfrage anbelangt, bevorzugen wir allerdings die irakische Lösung – welche wir jedoch schon vor dem Irak forderten – anstatt des Süßmuth´schen Massenmordes. Schande über die Lügner und Verleumder! Pfui Teufel!
Wir haben eine Verleumdungsklage eingereicht, machen uns jedoch keine Illusionen über die Parteilichkeit der Justiz in diesem Staat, die nicht nur alle Nazi-Verbrecher (Stichwort: Globke – wer war´s?) deckte, als es sie noch massenhaft gab, sondern mehr als einmal ein Herz für Verleumder und Pogromisten zeigte, wenn es gegen wirkliche Oppositionelle ging.
P.S.: Die Unabhängigkeit der Presse kann jeder daran überprüfen, ob unsere Stellungnahme zu o.g. Hetze ohne Verfälschung bzw. überhaupt veröffentlicht wird. Sie ist kürzer als der entsagungsvoll lang abgedruckte Dreckwurf. Diesen Leserbrief schickten wir an die BZ:
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