5. Februar 2020:

Der Fall Mila – Zehntausende Morddrohungen und Haßaufrufe gegen junge Französin wegen Kritik am Islam

Die 16jährige Mila hatte sich in Videos auf Instagram, nachdem sie am 18.1.2020 wegen eines Liveaustauschs mit Freunden über ihre sexuellen Vorlieben von weiteren Teilnehmern, v.a. Moslems, in obszönster Weise als "dreckige Lesbe", "französische Schlampe", "dreckige Nutte" usw. beleidigt worden war und von denen manche dazu aufforderten, man solle ihr die Kehle durchschneiden, geäußert: "Ich hasse die Religion...im Koran ist nichts als Haß, der Islam ist Scheiße, ich sage, was ich denke... Ich bin keine Rassistin, überhaupt nicht. Man kann nicht gegen eine Religion Rassist sein... Eure Religion ist Scheiße, Euer Gott, ich stecke ihm den Finger in den Arsch, ich habe gesagt, was ich denke...". Man sollte nicht die Form gegen die Sache nehmen, obwohl sie angesichts des Tones der Angreifer die einzig angemessene ist: wer die Menschenwürde millionenfach bespeit und mit Füßen tritt – Genitalverstümmelung und Zwangsverschleierung mögen als Stichworte genügen – der darf sich nicht über den höchst angemessenen Ton der Kritik beschweren: auf den groben Klotz der religiösen Zumutung, erst recht der obszönen und zugleich dämlichen Beschimpfung, gehört immer ein grober Keil. Auch wenn die moslemischen Hätschelchen es schlecht ertragen: ertragen müssen sie es, sie haben mehr als angefangen. Daraufhin wurde Mila von zehntausenden Schmähungen, Aufrufen zu Gewalt und Vergewaltigung bis zu Mordaufrufen, überschüttet. Ihre persönlichen Daten, Adresse, Handynummer und der Name ihrer Schule wurden ins Internet gestellt, so daß sie die Schule aus Angst um ihr Leben verlassen und untertauchen mußte. Zustände wie in Saudi-Arabien oder unter den Taliban – allerdings jetzt im Stammland der originalen Menschenrechte...

Nur dank einer großen Öffentlichkeit und Tausenden von Unterstützungskommentaren auf dem hashtag #jesuisMila v.a. von Einzelpersonen, dann aber auch von Vertretern sogenannter "rechter" Parteien, wie beispielsweise Marine le Pen vom Rassemblement National und Nicolas Dupont-Aignant von Debout la France – während die sog. "Linken" und v.a. auch die französischen Freidenker (außer dem Comité Laïcité République) und Feministen wieder einmal mucksmäuschenstill blieben (oder wie die LGBT-Aktivisten sie sogar aufforderten, deren Flagge von ihrem Instagram-Profil zu entfernen) –, mußten Regierung und Medien reagieren.

Es wurden zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet: eines gegen die Haß- und Mordaufrufe, aber auch eines gegen das Opfer selbst wegen "Aufstachelung zu religiösem Haß". Das letztere mußte aufgrund der massiven Empörung im Volk wieder eingestellt werden, und auch die Justizministerin Nicole Belloubet, die in einer ersten Stellungnahme geäußert hatte, daß "Religionsbeleidigung offensichtlich ein Angriff auf die Gewissenfreiheit" sei, mußte zurückrudern, indem sie ihre Äußerung zunächst als "Ungeschicklichkeit", dann als "Fehler" bezeichnete, da überall Rufe zur Verteidigung des laïzisistischen Staates laut wurden.

In Frankreich wurde das Delikt der "Gotteslästerung" durch die Französische Revolution mittels der Annahme der Artikel 10 und 11 der Deklaration der Menschen- und Bürgerrechte von 1789 abgeschafft und nach der Restauration erneut durch das Gesetz vom 29. Juli 1881 bezüglich der Pressefreiheit bestätigt. Leider sind diese heroïschen, opferreichen Tage der 'Grande Nation' Geschichte, und so versucht die Regierung schändlicherweise, ob man mit dem Verfahren gegen das Opfer über den Umweg der "Aufstachelung zum Haß" zum Schutz des Islam und gegen das Gesetz einen Präzedenzfall schaffen kann. Aber das französische Volk ist dieser Tage wachsam, in erster Linie dank der Gelbwestenbewegung, muß es aber auch bleiben, denn die zehntausende Haßmailschreiber sind keineswegs nur vereinzelt und unorganisiert: Beispielsweise hat sich auch Abdallah Zekri, Generaldelegierter des "Conseil français du Culte musulman" (CFCM; 2003 von Sarkozy gegründeter "Französischer Rat des muslimischen Kultus"), der die Muslime in Frankreich beim Staat repräsentiert, und der auch das "Observatoire national contre l'islamophobie" ("Nationale Beobachtungsstelle gegen Islamophobie") leitet, zu Wort gemeldet: "Sie hätte schweigen sollen!! Man darf die Religion kritisieren, aber nur im Rahmen des Respekts [als hätten Handabhacker und Vergewaltiger Respekt verdient!]... Aber man darf sie nicht beleidigen... Beleidigungen akzeptiere ich nicht... Wer Wind sät, wird Sturm ernten... Jetzt muß sie die Konsequenzen ihrer Worte tragen."

Ein kackfreches Plädoyer für talibanisch-saudische Stinkezustände und eine wohlverdiente Ohrfeige für den angeblich säkularen Staat! Was mit dem Präzedenzfall Salman Rushdie begann, wird heute Realität: Auch in Europa ist der Mordstandard für Religionskritik wieder eingeführt. Das Opfer dieses 30-jährigen Kniefalls vor dem Islam postete hingegen: "Ich habe weder eine Person beleidigt, noch bedroht, noch zur Gewalt gegen wen auch immer aufgerufen. Es war Blasphemie, das ist eine generelle Kritik der Religionen und nichts anderes."

Und die muß erlaubt bleiben und sollte es endlich auch in Deutschland werden, wo nach wie vor der schändliche mittelalterliche Diktaturparagraph, wie Tucholsky ihn nennt, § 166 StGB, existiert und vor gar nicht allzu langer Zeit auch gerne angewendet wurde (siehe Ketzerbriefe Nr. 65). In Deutschland wäre Mila mit bis zu 3 Jahren Gefängnis bedroht und vielleicht schon längst verurteilt worden, die islamischen Hetzer haben ja auch in Deutschland grünes Licht. Selbst im erzkatholischen Irland dagegen wurde im Oktober 2018 per Volksabstimmung der Gotteslästerungsparagraph abgeschafft.

Deshalb fordern wir auch für Deutschland:

Weg mit dem Gotteslästerungsparagraphen!
Wenn es einen Gott gibt, soll er sich selber verteidigen!

Unterschreiben Sie auch die Petition für Mila:

Protection policière pour Mila, 16 ans, en danger de mort pour avoir critiqué l’islam

Übersetzung der Forderungen aus der oben verlinkten Petition:

Polizeischutz für Mila, 16, in Lebensgefahr, weil sie den Islam kritisiert hat

Wir fordern deshalb:

·    Daß ein ständiger Polizeischutz eingerichtet wird, um Milas Leben langfristig zu schützen...
·    Daß das Nationale Bildungsministerium exemplarische Maßnahmen gegen die Schüler ergreift, die Mila belästigt haben.
·    Exemplarische Bestrafung aller Personen, die Todesdrohungen, Drohungen von Vergewaltigung und körperlicher Gewalt ausgestoßen haben sowie gegen die sozialen Netzwerke, die Milas Peinigern eine große Öffentlichkeit beschert haben.

Religiöse Fundamentalisten, die das Leben eines jungen Mädchens für ihre Vorstellungen von Religion bedrohen, müssen bestraft werden. Die Republik muß die Meinungsfreiheit garantieren und das Leben derer schützen, die sie ausüben.



5. Mai 2019:

Für sofortiges Verbot verstümmelnder Polizeiwaffen bei den friedlichen Demonstrationen in Frankreich!

Während die Unisono-Medien in nahtloser Zusammenarbeit mit der Macron-Regierung die Gelbwesten-Bewegung Frankreichs unablässig als »gewalttätig« diffamieren, erfährt man aus ihnen hierzulande gar nichts und in Frankreich, weil dort nicht komplett unterschlagbar, nur ganz vereinzelt von der massiven Polizeigewalt gegen friedliche Gelbwesten-Demonstranten, insbesondere durch den systematischen Einsatz verstümmelnder Waffen wie Gummigeschoß-Gewehre und Granaten mit Sprengstoff, Tränengas oder Metallsplittern und Hartgummi-Streuladung. Mit diesen in Deutschland (wie den meisten anderen EU-Staaten) verbotenen Waffen haben Macrons wie eine Besatzungsarmee gegen das eigene Volk hochgerüsteten Polizeischwadronen bei den Gelbwesten-Demonstrationen der letzten Monate inzwischen mehr als zwanzig (die Dunkelziffer dürfte hoch sein) französische Bürger lebenslang verstümmelt, über 150 schwer verletzt und mehr als zweitausend insgesamt ernsthaft verletzt. Dies hat inzwischen erbitterte Proteste aus der französischen Ärzteschaft hervorgerufen, von denen, durch die Unisono-Presse erst recht unterschlagen, nachstehend zwei Beispiele dokumentiert sind. Wie solche Verstümmelungen von der Polizei verübt werden, zeigt anschaulich folgende Aussage der 20jährigen Fiorina Lignier aus Amiens, der die Polizei am 8. Dezember 2018 bei einer Gelbwesten-Demonstration auf den Champs-Élysées in Paris mit einer Tränengas-Granate ein Auge ausschoß:

»Gegen 14 Uhr begannen Randalierer, Schaufensterscheiben einzuschlagen. Wir befanden uns gerade mit etwa einhundert völlig friedlichen Gelbwestlern am oberen Ende der Champs-Élysées. Dort gab es keine Randalierer, niemand hatte sein Gesicht verhüllt oder verhielt sich aggressiv. Jacob und ich trugen keine Gelben Westen; sie waren ausverkauft gewesen. Die Gendarmen hinderten uns daran, uns zurückzuziehen. Die Polizisten griffen an, und das war der Moment, in dem ich von einer Tränengas-Granate getroffen wurde. Ich fühlte, wie ein Schock durch meinen ganzen Körper ging. Ich verlor für einige Sekunden das Bewußtsein. Ich hatte eine erste Operation zur Rekonstruktion meines Auges, dann war ich 16 Tage lang im Krankenhaus in Paris, wo ich eine zweite Operation hatte, zur Wiederherstellung meines Gesichts. Sie sagten mir geradeheraus, daß ich mein Auge verlieren werde. Mein Auge wird entfernt werden, da es schmerzt, wenn es sich bewegt.«

Fiorina LignierFiorina Lignier, der die französische Polizei bei einer friedlichen Gelbwesten-Demonstration das linke Auge zerschoß. (Aus Ketzerbriefe 215, Fotograph Philippe Huguen)

Dieser Bericht belegt in schrecklicher Weise nicht nur den kriminellen Charakter des Regierungsbefehls zum Einsatz verstümmelnder Polizeiwaffen, sondern auch die Agent-Provocateur-Funktion der Randalierer des »Schwarzen Blocks« (»Black Bloc«), in Frankreich genauso wie hierzulande von der Regierung finanziell gepäppelt, durch ihre Geheimpolizei dirigiert, vor der Justiz SA-analog geschützt und deshalb immer straflos bleibend (oder haben Sie je von einer einzigen Verurteilung der schwarz vermummten Randalierer auf den Champs-Élysées gehört, ganz im Gegensatz zu Christophe Dettinger und Tausenden anderer unschuldig verfolgter und drakonisch verurteilter Gelbwestler?), die auftragsgemäß den Vorwand liefern für die mittlerweile schlimmste Polizeigewalt in Frankreich seit Oktober 1961, als mitten in Paris mehr als zweihundert friedliche algerische Demonstranten ermordet wurden. Gerade deshalb aber bleibt es, diese Anmerkung sei hier wegen des tödlichen Ernstes der Lage nicht unterdrückt, ein sehr gefährliches Versäumnis der Gelbwesten-Bewegung, daß sie den Charakter des Schwarzen Blocks als restlos, von Macron und dessen Vorgängern in die Spur geschickte Staatsschläger nicht jederzeit, unermüdlich und laut vernehmbar benennt und verurteilt.
    Daß die Verstümmelungen friedlich demonstrierender Bürger in Frankreich keineswegs eine Ausnahme sind, sondern auf den vorsätzlichen und verbrecherischen Befehl der Macron-Regierung hin (der Oberste Verwaltungsgerichtshof wies Beschwerden auf Verbot dieser Waffen jüngst ausdrücklich ab!) von der französischen Polizei in Serie verübt werden (sicherlich mit ein Grund für die zahlreichen Selbstmorde in deren Reihen in den letzten Monaten, wie sie auch bei den deutschen »Sondereinheiten« zu Beginn der »Endlösung der Judenfrage« auftraten), konnten die französischen Medien schließlich nicht mehr flächendeckend unterschlagen, als am 26. Januar 2019 auch einem prominenten Führer der Gelbwesten-Bewegung, Jérôme Rodrigues, ebenfalls bei einer Pariser Demonstration, als er gerade das Geschehen filmte, von der Polizei mit einem Hartgummigeschoß ein Auge zerschossen wurde, worauf er sofort in ein künstliches Koma versetzt und einer achtstündigen Notoperation unterzogen werden mußte, die das Auge aber nicht mehr retten konnte.
    Am 6. Februar 2019 forderten 35 führende französische Professoren und Universitätslehrer der Augenheilkunde im nachstehenden Brief an Macron das sofortige Einsatzverbot für die verstümmelnden Polizeiwaffen, was der ständig von »Europas Werten« schwallende Macron freilich mit keinem einzigen Wort oder Arschrunzeln würdigte! Erst nach vier Wochen ohne jede Antwort übergaben die Augenärzte ihren Brief schließlich der Presse, die ihn natürlich weitestgehend verschwieg, was ihr wegen der Prominenz der Professoren sowie Russia Today allerdings nicht restlos möglich war. Doch auch etliche weitere französische Ärzte bewiesen Zivilcourage, wie der ebenfalls nachstehend übersetzte Text einer Online-Petition des Neurochirurgen Laurent Thines aus Besançon bezeugt, der zudem am Montag, den 15. April 2019, mit Kollegen im Arztkittel selbst vor der Nationalversammlung in Paris für ein Verbot der verstümmelnden Polizeiwaffen demonstrierte. Vor solchen Ärzten kann man sich nur verneigen, und wir appellieren an unsere Leser, Thines’Petition online zu unterzeichnen und die Forderung der französischen Ärzte nach sofortigem Verbot der verstümmelnden Polizeiwaffen unter Berufung auf die Petition der Augenärzte durch Protestschreiben oder -mails an Macron zu unterstützen. Bitte richten Sie Ihren Protest (in französisch, englisch oder deutsch) an:

M. Emmanuel Macron, Président de la République
L’Élysée
55 Rue du Faubourg Saint-Honoré
F-75008 Paris
Webformular: http://www.elysee.fr/ecrire-au-president-de-la-republique

 

 Zur Übersetzung des Briefs französischer Augenärzte an Macron

 Zur Übersetzung der Petition von Laurent Thines

Weblink zur Petition von Laurent Thines

(Les soignants français pour un Moratoire sur l’utilisation des armes dite "moins-létales" auf change.org)


 

Dezember 2016:

Auslieferung Polanskis an die US-Sexualschergen endgültig abgelehnt!

Der Vorstoß des polnischen Justizministers, den greisen Künstler an die USA auszuliefern und damit einem sicheren und schmachvollen Tod im Gefängnis preiszugeben, ist mit höchstrichterlichem Urteil abgewiesen worden. Die unwürdige und nervenzermürbende Quälerei durch die katholische Regierung Polens dürfte den weltberühmten Regisseur mit Sicherheit an seine beklemmenden Kindheitsjahre in dem von den Nazis eingerichteten Krakauer Judenghetto erinnert haben; seine späten Lebensjahre sind jedenfalls von dieser Drohung überschattet, und die Welt muß nun länger auf seinen Film über die Dreyfus-Affäre warten, falls der gepeinigte Regisseur überhaupt noch die Kraft dazu findet.
Wir beglückwünschen Roman Polanski zu seiner schwer erkämpften Freiheit, an der die von uns initiierte Protestkampagne – siehe unseren internationalen Protestaufruf unten und unsere Broschüre über Roman Polanski – mit Sicherheit maßgeblichen Anteil hatte.

 


 

2017:

Freiheit für Badawi!

Freedom for Badawi!

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Saudi-Arabien zählt mit Abstand zu den menschenverachtendsten Regimen der Welt. Religiöser Terror, Folter, stinkendste Sexualrepression und Frauenverachtung sowie die barbarische Genitalverstümmelung zählen zum Alltag der mittelalterlichen Ölmonarchie. Doch unter dem Atomschirm des US-Imperialismus und dem Hätschelkurs dessen europäischer Ableger agieren die Despoten am Golf dreister denn je: Trotz massiver internationaler Proteste kündigten sie Mitte Oktober 2016 an, die kurzfristig unterbrochene Auspeitschung des Gefangenen Raif Badawi unter Ausschluß der Öffentlichkeit fortzuführen.
Der unter menschenunwürdigen Bedingungen eingekerkerte Raif Badawi wurde vor über 5 Jahren zu 10 Jahren Haft, 200.000 Euro Geldstrafe und zu der erniedrigenden und lebensbedrohlichen Körperstrafe von 1000 Peitschenhieben verurteilt, weil er öffentlich für Demokratie, Säkularismus und Gleichberechtigung der Geschlechter eintritt.

Wir fordern Sie auf, gegen die verachtenswerten, rekordhaft barbarischen Praktiken des saudischen Mittelalter-Regimes sowie die widerwärtige Komplizenschaft der westlichen Regierungen zu protestieren. Letztere sind aufgefordert, sich für die sofortige Freilassung von Raif Badawi einzusetzen, auch mit dem Nachdruck von Sanktionen, die ihnen sonst so locker sitzen, wenn es gegen Syrien oder Rußland geht.

Senden Sie Ihr Protestschreiben an die

Botschaft des Königreiches Saudi Arabien
Tiergartenstr. 33-34

D-10785 Berlin

(bitte mit einer Kopie an uns)

  Der Protestaufruf als pdf

 


 

25. Juli 2016:

Völkerrechtsbruch hui, Menschenrechte pfui:
Bivolaru vom französischen Präsidenten Hollande an Rumänien ausgeliefert!

Nach den wenigen Nachrichten, die uns vorliegen, wurde Gregorian Bivolaru am 22. Juli 2016 von der französischen Regierung an Rumänien ausgeliefert – in einer Nacht- und Nebelaktion nur wenige Tage nach Zurückweisung seiner Beschwerde gegen die Auslieferungsentscheidung durch den französischen Kassationsgerichtshof. Das bedeutet: Ein im EU-Staat Schweden anerkannter politischer Flüchtling, der nach einer Entscheidung des höchsten schwedischen Gerichtshofs politisches Asyl genießt, wird vom EU-Staat Frankreich an seine Verfolger ausgeliefert. Damit ist die Genfer Flüchtlingskonvention nur noch ein wertloser Wisch Papier.

Unser Kommentar zur Sache:
Hollande fungiert damit als niederträchtiger Erfüllungsgehilfe der US-Sexualschergen nach dem Motto:
Wenn er schon Roman Polanski als französischen Staatsbürger nicht an die USA ausliefern konnte, so wenigstens Gregorian Bivolaru wegen erlogener Sexualdelikte mit "Minderjährigen" an seine Henker in Rumänien.

Und EU-weit scheint zu gelten:
Falsche Flüchtlinge willkommen, echte Asylanten ab in den Knast.

Nie vergessen:

Die eigentliche Pest heißt Sozialdemokratie, denn ihre Substanz ist seit über 100 Jahren der Verrat.

 

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Friedrich Ebert Henker der deutschen Novemberrevolution von 1918 und damit Wegbereiter Hitlers (und Stalins)

 

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Verfassungsbrecher Willy Brandt Bruch von Art. 3 (3) und Art. 33 (2) und (3) GG durch Einführung der politischen Berufsverbote

 
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Protzerisch bekennender Verfassungsbrecher Gerhard Schröder Bruch des Art. 26 GG durch die Bombardierung Serbiens

 
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François Hollande Bruch der Genfer Konvention und Beseitigung der letzten Reste der französischen Revolution

 

Da die Lügenmedien den nach Mittelalter stinkenden "Fall Bivolaru" mit einer eisern durchgehaltenen Zensur belegen, finden sich die wichtigsten Hintergrundinformationen – einmal mehr – in den 'Ketzerbriefen':

 


 

2. Juni 2016

Hände weg von Roman Polanski!

Die Catholica gibt sich alle Mühe, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, daß sie unbedingt zur Menschheitspest zu zählen ist (wie sonst nur noch der Islam; gemeinsam haben sie mehr Unglück über die Menschheit gebracht als alle faschistischen und stalinistischen Regime zusammen). Als »weltlicher Arm« der Catholica legte der polnische Justizminister Zbigniew Ziobro Widerspruch beim Krakauer Gericht ein, das unlängst eine Auslieferung des genialen Regisseurs an seine US-amerikanischen Peiniger als unrechtmäßig verworfen hat (Roman Polanski besitzt neben der französischen auch die polnische Staatsbürgerschaft und hat einen Wohnsitz in Krakau). Zwar widersetzt sich die konservative polnische Regierung den Gleichschaltungsdiktaten der EU – hierin der ungarischen Orbán-Regierung vergleichbar –, dafür ist aber ihre Vasallentreue gegenüber den USA und dem Vatikan (also gegenüber »Thron und Altar« in ihrer zeitgemäßen Ausprägung) bedingungs- und rückgratlos. Der polnische Minister agiert damit nicht nur als gehorsamer Diener seines Papstes, sondern auch als wieseliger Lakai der US-Regierung, die der polnischen Bevölkerung soeben gegen Rußland gerichtete Raketensysteme samt amerikanischen Bodentruppen vor die Nase gesetzt hat. (Die sowjetische Bevormundung Polens mag lästig gewesen sein, aber so richtig widerwärtig wie diese Kombination aus Glaubensterror und imperialistischem Diktat war sie nie, denn selbst Stalins Schauprozesse und Massenerschießungen vermochten das humanistische Grundanliegen des Kommunismus, das der Priesterzögling Stalin haßte und liquidieren wollte, nie vollständig zu verdunkeln).
So unsauber das Anliegen des polnischen Ministers ist, so dürftig sind seine »Argumente«, denn er appelliert ausschließlich an den (Sexual)Neid der Zukurzgekommenen, der »Maler« und »Klempner« und sogar »Ärzte«, als deren selbsternannter Fürsprecher sich der polnische Minister aufspielt. Mit solchen Methoden und Hetzschablonen hatte man früher Hexen und Ketzer zur Strecke gebracht – dieser Dreck muß auf dem Müllhaufen der Geschichte liegen bleiben und soll dort vor sich hinstinken. In einer Demokratie, die diesen Namen verdient, hat er jedenfalls nichts verloren.

Nie wieder Mittelalter!

Hände weg von Roman Polanski!

Richten Sie Ihre Protestschreiben an die polnische Regierung:

 

  • To Mrs. Beata Szydło
    Prime Minister
    The Chancellery of the Prime Minister
    Al. Ujazdowskie 1/3
    00-583 Warsaw
    Poland
  • To Mr. Zbigniew Ziobro
    Minister of Justice Prosecutor General
    Ministry of Justice
    Al. Ujazdowskie 11
    00-950 Warsaw
    Poland

Bitte senden Sie eine Kopie Ihrer Protestbriefe an uns.

 Der Protestaufruf als Pdf

 

 

 

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