Bund gegen Anpassung

ehemals Marxistisch-Reichistische Initiative (MRI), später
Bunte Liste Freiburg, vereinigt mit »Rotes Forum«
 
     
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KETZERBRIEFE

Flaschenpost für unangepaßte Gedanken


Erscheinungsweise: Die Ketzerbriefe erscheinen mindestens 6 mal jährlich und können in jeder Buchhandlung oder direkt über den Ahriman-Verlag bestellt werden.

Wir weisen darauf hin, daß schon mehrfach in Buchhandlungen die Ketzerbriefe als vergriffen oder unter anderen Vorwänden als nicht erhältlich deklariert wurden. Lassen Sie sich nicht entmutigen und wenden Sie sich - notfalls per Einschreiben - an uns oder direkt an den Ahriman-Verlag. Bitte teilen Sie uns entsprechende Vorfälle mit!


ISSN 0930-0503    (Abonnement- und Bezugspreise)


Herausgegeben vom Antiklerikalen Arbeitskreis der Bunten Liste Freiburg (heute: Bund gegen Anpassung), sind die Ketzerbriefe als Dokumentation der Verfolgung von Atheisten und Kirchenkritikern auf der Grundlage des »Gotteslästerungsparagraphen« 166 StGB entstanden, die in den 80er Jahren im Schutze einer nahezu lückenlosen Pressesperre massiv betrieben wurde. Als einzige zusammenhängende Darstellung dieser Verfolgung entwickelten sie sich bald zu einem Kristallisationspunkt der Gegenwehr. 1986 initiierte die Bunte Liste in Zusammenarbeit mit dem Präsidenten des Internationalen Russell-Tribunals, Professor Vladimir Dedijer, einen Aufruf zur Abschaffung dieses - wie Tucholsky ihn nannte - mittelalterlichen Diktaturparagraphen, der von Prominenten wie Noam Chomsky, Erich Fried, Hans Wollschläger, Bernt Engelmann, Ernest Mandel, Friedrich Karl Waechter, Günther Anders, Ingeborg Drewitz und Karlheinz Deschner unterzeichnet wurde. Die Presse ignorierte diesen Aufruf; die »Süddeutsche Zeitung« verweigerte sogar den als Inserat bezahlten Abdruck - wie auch den Abdruck bezahlter Werbeinserate für die Ketzerbriefe.
     Seit 1989 sind sie, thematisch erweitert, zur »Flaschenpost für unangepaßte Gedanken« geworden und bieten - neben der fortgesetzten Dokumentation religiöser und politischer Verfolgung - inmitten der inzwischen gesamtdeutsch gleichgeschalteten Medienlandschaft - eine Fülle von Informationen und übergreifenden Analysen, die man sonst nirgendwo findet.



»... eine Quelle für unterdrückte Informationen, ein Diskussionsorgan gegen die Pressegleichschaltung, eine Flaschenpost für unangepaßte Gedanken, in denen vom Golfkrieg bis Jugoslawien, vom § 218 bis zum Dinosaurierboom, von Bad Kleinen bis Somalia jedes Thema ohne Tabu diskutiert wird.«

Blickpunkt Buch




Bestellungen können direkt über die Seiten des Ahriman-Verlags gemacht werden.