Bund gegen Anpassung
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Geburtenkontrolle – Arbeitszeitverkürzung – Gleichheit weltweit
21. Januar 2022

Kein Krieg gegen Rußland!

Unterzeichnen Sie den Neuen Krefelder Appell!

Nachdem die Sowjetunion 1990 von den USA totgerüstet worden war und "mit einem Winseln statt mit einem Knall" kapitulierte, haben die USA mit Unterstützung ihrer Vasallenstaaten und Söldnertruppen ihre Weltherrschaft zielstrebig und mit einer Blutspur von Millionen Opfern mit ihren Angriffsgriffen auf Jugoslawien, Irak, Libyen und Syrien ausgebaut. Fehlen noch Rußland und China.

Schon 1997 hatte Bill Clinton entgegen aller mündlichen Zusagen an Rußland die NATO-Osterweiterung bis an dessen Grenzen proklamiert, und so sind inzwischen alle Länder des ehemaligen Warschauer Pakts sowie viele einstige Sowjetrepubliken und die meisten Kleinstaatnachfolger des ehemaligen neutralen Jugoslawiens NATO-Mitglieder geworden. Seit Jahren wurde Rußland abermals Stück für Stück umzingelt, US- und NATO-Truppen an seinen Grenzen stationiert und großangelegte Manöver sowie militärische Provokationen abgehalten. Der Angriffskrieg stand bereits vor 5 Jahren unmittelbar bevor und wurde dann dank Donald Trump verhindert. Aber sofort nach Bidens illegaler, weil durch Wahlfälschung zustandegekommener Machtübernahme ertönte die Kriegspropaganda erneut, seit Monaten werden immer mehr US- und NATO-Truppen rund um Rußland stationiert, dauernde provokative Manöver mit Bombern und Kriegsschiffen, simulierten Bombenangriffen in 12 Meilen-Entfernung von der russischen Grenze durchgeführt. Die Ukraine wurde von den USA seit 2014 mit 2,4 Milliarden US-$ Militärhilfe ausgestattet, davon allein 2021 450 Millionen US-$, und so mit Kriegsmaterial inklusive US-"Trainings"truppen aufgerüstet – und jetzt soll Rußland der Aggressor sein, und man weiß schon jetzt!, wann es die Ukraine "angreifen" wird? Offenbar soll ein Krieg provoziert werden.

Die Kriegsgefahr nimmt von Tag zu Tag zu, und wenn es einen zweiten "Sender Gleiwitz" gibt, könnte ein atomarer Gegenschlag von russischer Seite zur Verstrahlung Europas führen – das würden die USA in Kauf nehmen, da waren sie noch nie zimperlich, zumal es sie selbst nicht treffen kann und wird.

Deshalb gibt es den

Neuen Krefelder Appell

Vor mehr als 40 Jahren richtete sich der "Krefelder Appell" an die damalige BRD-Regierung, um gegen die im Rahmen des NATO-Doppelbeschlusses durchgeführte Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen in Europa und für die Beendigung des atomaren Wettrüstens seitens der NATO zu protestieren; bis 1983 wurde dieser von mehr als 4 Millionen Bundesbürgern unterzeichnet. (Der damalige Appell war halbgar, weil er die Nennung der USA/NATO als Kriegstreiber vermied und die dämliche Parole "Abrüstung in Ost und West" vorbereitete; aber vier Millionen gegen die Stationierung der US-Erstschlagswaffen appellierende Westdeutsche waren Anlaß genug für die damals noch nicht so genannte Lügenpresse, aktiv zu werden). Im November 2021 wurde nun unter dem Motto "den Kriegstreibern in die Arme fallen" ein "Neuer Krefelder Appell" lanciert.

Dieser kann hier eingesehen und unterzeichnet werden.


Wir empfehlen hierzu auch:
Peter Priskil, Der Kalte Krieg. Wie der Mono-Imperialismus in die Welt kam
und Monika Zorn, Biden bedeutet: Krieg gegen Rußland, in KETZERBRIEFE Nr. 229

 

August 2021

Einige Gedanken zur aktuellen Schmierenkomödie in Afghani­stan

Nachtrag zum Artikel »Nain iläwwn« aus KB 228

Der »staublose Sieg« der Taliban über das morsche, korrupte, verachtenswerte Besatzerregime von NATOs Gnaden in Afghanistan hat Anlaß zu allerlei Pressegedöns gegeben. »Tragisch« sei es, »dramatisch«, »bitter«, und »unvorhersehbar« sei es gewesen. Wirklich? Der dreiviertelsdebile und illegale US-Amtsinhaber antwortete schon vor Wochen auf die Journalistenfrage, ob es in Kabul nicht zu ähnlichen Panikszenen kommen könne wie 1975 in Saigon beim Einmarsch des siegreichen Vietcong, mit einem simplen »Null«. Das entsprach zweifelsohne seinen kognitiven Fähigkeiten, aber daß hier eine »Fehleinschätzung« der Geheimdienste des Westblocks vorgelegen hätte, das glaube, wer da will. Des senilen US-Präsidenten Antwort wäre richtig gewesen, wenn die Frage gelautet hätte: Wie groß ist die Loyalität der afghanischen Bevölkerung gegenüber der von uns eingesetzten Regierung? »Null«, in der Tat! Keine einzige Hand erhob sich, um dieses Quislings-Regime zu verteidigen, und so implodierte es in Sekundenschnelle wie die in die Luft gejagten WTC-Zwillingstürme. Freilich geht jetzt bei den afghanischen NATO-Kollaborateuren, von der Wahrheitspresse »Helfer« und von den Politniks »Ortskräfte« genannt, das große Muffensausen um, und ihre Parole lautet: »Rette sich, wer kann«, denn mit Landesverrätern dürften die Taliban kurzen Prozeß machen, und das, so wenig sie ansonsten Sympathiemagneten, sondern ausgemachte Finsterlinge sind, völlig zu Recht: So etwas verdient nicht, die Luft zu verpesten. Freilich hat der Westblock ein Herz für solches Gesockse: Der deutsche Innenminister »rechnet« mit zusätzlichen 300.000 bis fünf Millionen (!) afghanischer (falscher) »Flüchtlinge«, die entsprechende Vergewaltigerquote selbstredend eingerechnet.

Die entscheidende Frage lautet: War der Sieg der Taliban von der US-Regierung – die ja wie vor 20 Jahren, bei den einstürzenden Hochbauten, allen anderen Regierungen des Westblocks ihre Entscheidungen diktiert –, einkalkuliert, gar gewollt? Denn die militärische Überlegenheit der religiösen Fanatiker kann es ja nicht gewesen sein; zu leicht und mühelos hatte man ihre Schreckensregierung unter dem bin Laden- und WTC-Vorwand vor 20 Jahren weggebombt, und das könnte »man« jetzt wieder, wenn »man« wollte. Also müssen es andere Gründe sein. War es eine Kosten-Nutzen-Erwägung? Allein der Aufbau der Quislingsarmee, die sich jetzt in Luft aufgelöst hat wie Quecksilber-Kügelchen bei Zimmertemperatur, kam die Steuerzahler des Westblocks mit 83 Milliarden Dollar recht teuer zu stehen, von den Zuträgern, Spitzeln, »Sozialarbeitern« im NGO-Sold, dem ganzen Abschaum eben, der auch bezahlt sein will, ganz zu schweigen. (Ich erinnere mich noch recht plastisch an eine Militärparade des Quislings-Regimes in Kabul vor einigen Jahren. Plötzlich waren von irgendwoher Schüsse zu hören, und sämtliche paradierenden Soldaten warfen ihre Gewehre weg und stoben panisch in alle Richtungen auseinander. Diese Szene gab mir zu denken: Warum hatte nicht wenigstens einer das Feuer erwidert? Des Rätsels Lösung lag, meines Ermessens, darin, daß sie keine Munition ausgehändigt bekommen hatten: so wenig trauten die NATO-Quislinge »ihrer« mit Fremdgeldern aufgebauten Armee, und sie hatten dabei sicher das spektakuläre Schicksal des ägyptischen Präsidenten Sadat vor Augen, der bei einer ebensolchen Gelegenheit von der Ehrentribüne buchstäblich weggepustet wurde ...) Aber das Stimm- und Steuervieh ließ sich ja melken, ohne zu murren, also braucht man darauf jetzt auch nicht groß Rücksicht zu nehmen; zu geduldig und gläubig hat es jahrzehntelang jede Lüge geschluckt. Viel wahrscheinlicher ist, daß der Westblock die Taliban wieder ihrer Ursprungsbestimmung zuführt: Gegründet, finanziert und militärisch ausgerüstet hat er sie ja, um die sowjetischen Besatzungstruppen zu bekämpfen und um als militärischer Rammbock gegen die weiche Südflanke der tödlich maroden, weil totgerüsteten und umzingelten Sowjetunion zu dienen. Dieser Plan ging auf. Und jetzt kann die Taliban dieselbe Funktion im geplanten Feldzug gegen Rußland abermals erfüllen, viel besser und effektiver als jede lasche, nur aufs Ausgehaltenwerden schielende Quislingsregierung. Damit hat man Rußland in der Zange – vom Westen, der Ukraine, bis in den Mittleren Osten. Rußland hat jedenfalls reagiert und den abgefallenen ehemaligen Sowjetrepubliken, den »stan«-Staaten im NATO-Sprech (Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan etc.), bereits militärische Unterstützung zur Sicherung ihrer Grenzen angeboten. So sehr der Untergang einer miesen Clique ausgehaltener NATO-Kollaborateure Anlaß zur Freude sein mag – diese Aussichten sind finster.

Und eine letzte Frage: Hat sich für die deutsche US-Kolonie der »Einsatz« in Afghanistan gelohnt, angesichts rund fünfzig getöteter Soldaten und vergeudeter Milliardensummen? Aber sicher! Denn damit war, nach Willy Brandts initialen Verfassungsbrüchen, den »Berufsverboten«, abermals bewiesen, daß man straflos Angriffskriege führen und den Verfassungsartikel 26 schänden kann, der eben dieses verbietet. Das war das Hochverrats-Verbrechen von Schröder (der dies freimütig eingesteht, seiner Straflosigkeit sicher) und Fischer, und es macht seitdem Schule. Keine im Bundestag vertretene Partei fordert die Ahndung dieses Verfassungsbruchs, die Pseudo-»Linke« sowieso nicht, und die AfD prahlt törichterweise mit den »Veteranen« in ihren Reihen. Es hat sich also gelohnt...

Peter Priskil

24. Juni 2021

Veteranen für Recht & Freiheit

Wir empfehlen die Stellungnahme der "Veteranen für Recht und Freiheit" unseren Lesern zur aufmerksamen Kenntnisnahme – solche ehemaligen Soldaten hat das US-hörige Corona-Regime nicht gerne! (Juni 2021)

Falls es bei Youtube klemmt, dann klicken Sie hier.

 

Offener Brief an die Veteranen für Recht & Freiheit:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

Euer ausgezeichnetes und verdienstvolles Video „Veteranen für Recht und Freiheit“ haben wir per Link auf unsere Homepage gestellt, damit es eine möglichst große Publizität erhält. „Wir ziehen nicht in den Krieg, wir sind im Krieg“ – ausgezeichnet, denn die Coronerei ist die weltweite Kriegserklärung der Soros/Rockefeller-Bande und deren europäischen Lakaienregierungen an die ihnen Ausgelieferten, wie u.a. Ihr Video trefflich illustriert. Da bekommen die Nutznießer ungerechter Herrschaft das Nervenflattern, will heißen: Die Reaktion der regierenden Corona-Bande und ihrer Ableger bis hin zum offiziellen Reservistenverband war abzusehen: Drohgeknurr, Straf- und Diziplinarverfahren und Jauchekübel von Verleumdungen und Diffamierungen durch die gleichgeschaltete Wahrheitspresse, bevorzugt mit der probaten Faschismuskeule. Das kennen wir seit Jahren und Jahrzehnten ad nauseam, nichts Neues auf dem Sumpfboden der fdGO ...

Zwei Punkte müssen wir allerdings kritisch anmerken.

Erstens: Der AfD-Langtagsabgeordnete in Brandenburg, Daniel Freiherr von Lützow, der vorgibt, Eure Sache zu vertreten, wird mit den vollmundigen und prahlerischen Worten zitiert (wenn sie denn so geäußert wurden – der Lügenpresse ist alles zuzutrauen), er habe „acht Jahre im Kosovo seinen Arsch für das Grundgesetz hingehalten“. – Was hatte denn sein Arsch, was hatte er selbst als ausländischer Truppenangehöriger im serbischen Kosovo zu suchen? Und was hat das Grundgesetz mit einer imperialistischen Aggression, zu deutsch „Angriffskrieg“, zu tun, den es doch explizit in Art. 26 untersagt und unter Strafe stellt? Gehören Schröder und Fischer, die sich bis heute kaltschnäuzig zu diesem Verfassungsbruch bekennen, deswegen nicht wegen Hochverrats zur Höchststrafe verurteilt, also nach deutschem Recht lebenslanges Gefängnis? ( Das hätte natürlich auch für den hl. Willy Brandt gegolten, der mit seinen politisch motivierten Berufsverboten den Tsunami der Verfassungsbrüche einleitete; die endgültige Vernichtung der schon arg geschändeten Grundrechte durch die Coronerei ist nur die letzte Konsequenz dieses initialen Verbrechens.) Ist es da nicht mehr als peinlich, wenn von Lützow den markigen Helden mimt und dabei nicht mehr ist als ein Erfüllungsgehilfe der verfassungsbrechenden Politniks? Diese Frage sollte sich jeder stellen, zumal Veteranen, denn jeder Militäreinsatz gegen ein Land, das die BRD in keiner Weise bedrohte – wie lautet noch einmal der Soldateneid –, ist ein Verfassungsbruch und als solcher zu ahnden, sei es nun der Einsatz der deutschen Luftwaffe und Marine gegen Syrien, die Stationierung deutscher Truppen in Afghanistan, Mali und ca. 15 weiteren Ländern, die Sie sicher schneller als wir zu benennen wissen.

Zweitens: Warum benutzen Sie ausgerechnet den „Messengerdienst Telegram“ für Ihre Verlautbarungen und sogar für die Rekrutierung von Sympathisanten und Mitgliedern für Ihre Vereinigung? Telegram fordert die persönlichen Daten seiner „User“ wie Klarnamen etc. ein und identifiziert sämtliche Kommunikationsteilnehmer; damit gibt es den verfassungsbrechenden Politniks, deren medialen Verleumdern und den staatlich gesponserten Todesschwadronen der „Anti“FA prächtige Proskriptionslisten in die Hand. Wer es mit diesen Kräften der Finsternis aufnehmen will, muß auf die ledernsten Prinzipien der Vorsicht und des Selbstschutzes („Konspiration“) bedacht sein, wie im „klassischen“ Faschismus auch, und darf persönliche Daten – um diese geht es den Praktikern systematischen Unrechts doch vor allem – nicht „frei Haus“ liefern. Eine solche Fahrlässigkeit hätte einen Sulla, erst recht einen Torquemada henkersmäßig gefreut, denn noch nie war die Erstellung von headhunter-Listen so einfach zu haben ...

Damit Sie sich ein erstes Bild von unseren Aktivitäten machen können, fügen wir im Anhang einige unserer Flugblätter bei, die wir natürlich auch auf den Kundgebungen gegen das Corona-Regime verteilt haben.

Wir gehen davon aus, daß Sie als ehemalige Soldaten – auch wir haben einige in unseren Reihen – klare Worte zu schätzen wissen. Im Kampf für unser gemeinsames Anliegen – die Beendigung der Coronerei – wäre eine Kontaktaufnahme unter den hier skizzierten Bedingungen natürlich sinnvoll.

In diesem Sinne mit den besten Grüßen,
Dagmar Stern

März 2021

Reisen in »Corona«-Zeiten: Mexiko

Reisen erweitert den Horizont; zumindest für das Volk soll damit jetzt weltweit und für alle Zeiten Schluß sein, es soll »undenkvoll« werden. Während man also dauerhaft im deutschen, französischen, italienischen usw. Corona-Knast festsitzen soll und die Wahrheitsmedien pausenlos von angeblichen Schwierigkeiten der ach so armen und beklagenswerten EU bei Beschaffung und Versorgung der Bevölkerung mit Impfstoff erzählen – denn mit der flächendeckenden Corona-Impfung wäre der Vorwand für die fortgesetzten staatlichen Zwangs- und Entrechtungsmaßnahmen nicht länger aufrechtzuerhalten –, geht es in ärmeren Ecken des Globus anders zu. Angesichts demütigender Ausgangssperren, Maskentristesse und tagtäglicher Vergewaltigung von Logik und Menschenwürde im deutschen Corona-Knast war es – um mit den Worten von Melvilles berühmtem »Moby Dick« zu sprechen – wieder »allerhöchste Zeit, zur See zu gehen«. Im Zeitraum Februar/März dieses Jahres wagten wir daher den Besuch Mexikos, denn dort war gerade Hochsaison für die Beobachtung der imposanten und friedfertigen Grauwale (Eschrichtius robustus), die ihren Nachwuchs in den geschützten Lagunen der Ostpazifikküste der Halb-insel Baja California zur Welt bringen und auf die anstrengende Reise in die kalten, krebstierreichen Gewässer der Arktis vorbereiten*. Hochsaison – und »normalerweise« wäre dort auch alles ausgebucht gewesen. Doch wie für Kanadier, die einen wesentlichen Teil der jährlichen ausländischen Besucher ausgemacht hatten, mittlerweile praktisch verunmöglicht, war auch der Weg für EU-Europäer durch deren Regierungen nach Kräften »vermint« worden: Schikanöse Auflagen wie obligatorische PCR- und Schnelltests sowie drohende Quarantäne bei Rückkehr, das Damoklesschwert finanzieller Schädigung (infolge Flugstreichungen und verlorener bezahlter Hotelbuchungen usw.), ausgedünnte Flugverbindungen (die sich während der Reise ständig ändern können) und stundenlange Aufenthalte zwischen Transitflügen sollen vom Reisen abschrecken**.

22. November 2020

Erweiterter Dokumentationsteil des Artikels »USA: Die gefälschte Wahl«

Am 3. November 2020 fanden in den USA die Präsidentschaftswahlen statt, US-Präsident Donald Trump hatte sie in einem veritablen Marathon an Wahlkampfreden kreuz und quer durch fast alle Bundesstaaten als die wichtigsten Wahlen in der Geschichte des Landes überhaupt bezeichnet. Seine Taten hatten ihm den Ruf gesichert, alle seine Wahlversprechen eingehalten zu haben, seine Reden im Wahlkampf waren für ihn die einzige Möglichkeit, zum Volk direkt zu sprechen, und dieses strömte auch – trotz allen Corona-Terrors mit Abstand und Maske (v.a. in »demokratisch« regierten Bundesstaaten) in Scharen herbei, die Säle reichten nicht aus, um die Zahlen zu fassen, auf den Flughafenrollfeldern versammelten sich Tausende bis Zehntausende (!) begeisterter Zuhörer, um in sengender Sonne oder beißender Kälte, von Arizona bis Ohio, von Michigan bis Florida ihren gewählten Präsidenten hören zu können. Nichts wurde hierzulande darüber berichtet bzw. gesendet, die Kameraaugen von CNN und allen übrigen Verbreitern von fake news vom »kuwaitischen Brutkastenbaby« bis zum »Völkermord« von Srebrenica blieben auf wenige Menschen im Bildausschnitt verengt, fast alle Kommunikationskanäle blieben ihm eisern versperrt, selbst die Kurzmitteilungen des Präsidenten wurden vom US-Onlinedienst Twitter mit »Warnhinweisen« versehen (oder ganz gesperrt)...

Zum erweiterten Dokumentationsteil des Artikels »USA: Die gefälschte Wahl«,
aus Ketzerbriefe 224

Zum Originaldokument »Transition Integrity Project« (TIP) zum Artikel »USA: Die gefälschte Wahl«,
aus Ketzerbriefe 224

1. August 2020

Corona-Splitter

Wie der Unmut des Volkes im Keim erstickt wurde und wird – Bericht von der ersten Berlin-Demo am 1.8.2020

Auch in Magdeburg demonstrierten ab Mai 2020 wöchentlich Menschen gegen die bestehenden Coronamaßnahmen und Grundrechtsbeschneidungen. Auf verschiedenen Plätzen gab es zunächst die Möglichkeit, sich ohne Anmeldungen beim Veranstalter über ein freies Mikrophon zu äußern, was aber sehr schnell durch installierte Gängeleien, Spitzelschikanen und Impfgegnergekreisch abgewürgt wurde. Zeitgleich und nach gleichem Strickmuster bekam der leicht aufflammende so nachvollziehbare Widerstand bundesweit die Peitsche.

Diese Wahrnehmungen waren für mich der Anlaß, am 1. August 2020 nach Berlin zu reisen, um dort bei der angekündigten bundesweiten Groß-Demonstration „Das Ende der Pandemie – Der Tag der Freiheit“ teilzunehmen. Nach den obigen Erfahrungen trat ich mit wenig Hoffnung im Gepäck mein Unternehmen mit einer Taxifahrt zum Bahnhof an. Der Taxifahrer gab sofort den Hinweis, daß er das Tragen einer Maske vom Fahrgast nicht wünscht – prima! –, und so kamen wir gleich in einen regen Gedankenaustausch zum leidigen Thema sowie zu den drohenden Folgen wie Existenzvernichtung vieler Berufe unter dem „Coronawahnsinn“. Es tat gut, daß man nicht alleine mit seinen Gedanken ist. Am Ende der Fahrt wünschten wir uns ein gutes Durchhalten.

Der Regionalzug nach Berlin war gut besetzt. Alle Insassen in diesem Großraumabteil, auch diejenigen, die aus Braunschweig und Hannover weiter zustiegen, trugen keine Masken. Wir hatten alle das gleiche Ziel gebucht! Kein Zugbegleiter kontrollierte. Kein Drohgedröhn aus Lautsprechern: „... es besteht Maskenpflicht, nicht nur für Mund, auch für Nase, wenn sie damit nicht zurechtkommen, helfen wir ihnen gern ...“. Langsam wurde mir bewußt, daß ich keine Ewigkeiten, keine Jahre unter diesen menschenunwürdigen Zwangsbedingungen gelebt hatte – so war es mir aber schon vorgekommen. Diese zweistündige völlig unbeschwerte Zugreise mit gutgelaunten Menschen, welche ihre Gesichter in alle Richtungen gern zeigten, hat allen gut getan, und die Erinnerung an das Leben vor „Corona“ war wieder wach – eine Erinnerung, die ich, aber auch jeder andere nie mehr vergessen darf. Wir, das Volk, waren uns unausgesprochen einig: jeder mit dem Ziel nach Berlin zur Demo wollte seinen Unmut kundtun, zeigen, daß wir nicht einig sind mit all diesen Schikanen.

Die Veranstalter der Stuttgarter Initiative „Querdenken 711“ und „Nichtohneuns“ hatten den Beginn der Hauptkundgebung auf 15.30 anberaumt, aber bereits um 16.45 wurden die Kundgebung und Demonstrationszüge durch die Polizei beendet:

Ab 15.00 schloß ich mich den Demonstrierenden an. Durch die unüberschaubar sehr große Anzahl an Teilnehmern war mein Einstieg unweit vom Brandenburger Tor eher günstig als geplant. Der Zug bewegte sich dicht gedrängt, wurde großräumig um das Brandenburger Tor und zur Straße des 17. Juni geleitet. Ich befand mich in einem Abschnitt, in dem ein Akteur als Vorbeter unermüdlich durch ein Megaphon die Masse mobilisierte. Er schrie „Frieden“ und das Volk antwortete „Freiheit“, er schrie „Frieden“, das Volk „Freiheit“ ... usw., er schrie „Freiheit“ durch den Verstärker und das Volk antwortete „Frieden“ ... usw. Nicht gerade das, was man bei einer bundesweiten Großdemonstration erwartet angesichts der für jedermann einschneidenden Coronaschikanen, Abschaffung der Verfassung und drohenden Pleiten. Aber dieser völlig sinnlose und nichtssagende „Dialog“ setzte sich bis zum Stillstand des Demonstrationszuges durch, es gab nichts anderes. Ein buntes Völkchen aller Altersklassen, Familien mit Klein- und Schulkindern, geschmückt mit Blümchen, Bändern an Hut, Haar und Kleidung, mit Trommeln, Klampfen und Seifenblasen bewaffnet, lauschte sitzend oder stehend mit Blick auf eine Übertragungsleinwand der „Predigt“ des Thorsten Schulte, welcher alle Demonstranten lobte: „... dieser Tag geht in die Geschichte ein, wir spüren alle die große positive Energie, wir sind 600.000, jetzt sind wir 900.000 und nun 1.300.000 usw. ...“ Das war's.

Die Polizei beendete die Kundgebung mit der Begründung, die Teilnehmer hätten die Hygieneregeln (Corona-Schutzmaßnahmen) nicht eingehalten. Darauf reagierten die Veranstalter mit sich ständig widersprechenden Ansagen. Zunächst wurde zum Verlassen der Meile aufgerufen, wenig später zum Sitzstreik, kurz danach zum langsamen Entfernen in kleinen Grüppchen in Richtung Tiergarten, dann doch zum Bleiben und Sitzen. Schlußendlich kappte die Polizei die Mikrophone. Schluß, Aus, Fertig. Nicht nur meine Aufmerksamkeit ließ erheblich nach, das Erlebte hatte mich nicht gestärkt, ich trat bedrückt die Rückreise an.

Ich bin froh, daß ich auf der Hinfahrt erleben konnte, wie wir, das Volk, uns einig waren ob der unnötigen Schikanen und wie bei mir die Erinnerung an die Zeit vor Corona wieder wach geworden ist: was eigentlich normal ist. Doch dazu braucht es den Austausch und keine Verarschung durch die Veranstalter („Frieden-Freiheit“). Zum weiteren Verständnis empfehle ich die KETZERBRIEFE Nr. 222, Corona – die Niederlage des Volkes, aber auch die Nr. 223 zur zweiten Demo in Berlin.

Zum Bericht als PDF

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