Was steckt hinter Orbáns Wahlniederlage?
Das bittere Ergebnis der Wahlen in Ungarn, wodurch der größte Stolperstein für den ungebremsten Krieg gegen Rußland und die Verelendung der eigenen Bevölkerung, Victor Orbán, seine Präsidentschaft verlor, ist nicht oder nicht wesentlich gefälscht. Dafür ist es zu eindeutig und die Gründe zu nachvollziehbar: Die Ungarn haben nach jahrelanger Erpressung, Streichung von EU-Geldern, Abwanderung der heimischen Industrie, zunehmender Armut und Arbeitslosigkeit, ihre belagerte Festung übergeben.
Hierzulande berichten die Qualitätsmedien, auch die Auslandsungarn hätten die von Soros und Co. lautstark und allumfassend angepriesene Gegenpartei gewählt. Das wäre nicht nur verwunderlich, da diese der direkten Erpressung nicht ausgesetzt sind, sondern ist schlichtweg gelogen: Laut einer Meldung aus Rumänien (1), wo der ungarnstämmige und in Ungarn wahlberechtigte Bevölkerungsanteil die größte ethnische Minderheit darstellt und man deshalb diese Lüge nicht verbreiten kann, lag Orbán bei den bis Montagnachmittag ausgezählten Briefwahlstimmen aus dem gesamten Ausland bei 87,08% der gültigen Stimmen. Zwar wird auch in diesem Bericht betont, daß damit der Stimmenanteil von Orbans Fidesz erstmals unter 90% gefallen sei, aber es ist und bleibt eindeutig: ohne die existenzgefährdende Erpressung wäre das ungarische Wahlergebnis nicht zustande gekommen. Die Auslandsungarn haben zudem den Vergleich mit ihren Soros-beherrschten „Gastländern“, wissen also, was jetzt auf Ungarn zukommt. Für die Ungarn selbst ist es leider zu spät.
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(1) Die ungarische Diaspora. Wie die im Ausland lebenden Ungarn bei den Wahlen abgestimmt haben / In Rumänien ging die Mehrheit der Stimmen an Orbán. HotNews 14.04.2026.
