Zum Schandurteil des Landgerichts Freiburg
Seit nunmehr 40 Jahren erscheinen die Ketzerbriefe, Flaschenpost für unangepaßte Gedanken, im AHRIMAN-Verlag. Wie das gesamte Verlagsprogramm stellen sie für eine stetig wachsende Leserschaft angesichts immer weiter perfektionierter Gleichschaltung eine wertvolle Zensurlücke dar, die aber den Gleichschaltern ein (offensichtlich schmerzhafter) Dorn im Auge und deshalb zunehmend gefährdet ist. Jeder auch nur flüchtige Blick in das breit gefächerte Verlagsspektrum – denken wir an die in der Tradition der unverfälschten Psychoanalyse Sigmund Freuds und Wilhelm Reichs stehenden Schriften, an die Werke in den Spuren von Marx und Engels, Lenin und Trotzki oder an die im Geiste echten (statt dreist erlogenen) Antifaschismus’ stehende Reihe "Unerwünschte Bücher zum Faschismus" usw. – zeigt die unerschütterliche Verankerung des Verlages in der europäischen Aufklärung, die für Vernunft und Wahrheitsliebe, für die Meinungs- und Religionsfreiheit und insbesondere für die Judenemanzipation steht, was auch daran deutlich wird, daß AHRIMAN (abgesehen von rein konfessionellen Verlagen) im deutschsprachigen Raum den höchsten Anteil jüdischer Autoren aufweist.
Wes Geistes Kind die Gleichschalter sind, zeigt sich daran, daß der AHRIMAN-Verlag seit Jahrzehnten mittels Anzeigenzensur (1) boykottiert und gezielt geschädigt wird, inzwischen nachweislich auch mittels Post- und Telekomzensur , und auch Ankündigungsplakate für AHRIMAN-Veranstaltungen von parastaatlichen Plakatierfirmen frech-routiniert zensiert werden (zuletzt für den Vortrag auf der Frankfurter Buchmesse zum Buch "Lebe billig, stirb beizeiten! Die Zerstörung der Gesundheitsversorgung des Volkes – von der Rezeptgebühr zur W'H'O-Diktatur"). Dieser Boykott zielt vor dem Hintergrund seiner möglichst weitgehenden Isolierung nicht nur auf die maximale Schädigung des Verlages, sondern letztlich auf seine Vernichtung. Als offensichtliches Fanal dafür verbreitet in jüngerer Zeit die Soros-nahe Internetplattform "perspektive" die ungeheuerliche Lüge, AHRIMAN würde "regelmäßig antisemitische Bücher veröffentlichen". Die infame Verleumdung und Beleidigung aller Verlagsmitarbeiter und Autoren ist an Absurdität und Bösartigkeit nicht zu überbieten und entspricht exakt dem Wahrheitsgehalt mittelalterlicher Ritualmordlegenden (Juden würden Christenkinder schlachten, deren Blut zum Backen ihrer Matzen verwenden und Hostienfrevel betreiben), die seinerzeit den Vorwand für Entrechtung und Pogrom abgaben. Lügen, Lügen und nochmals Lügen: delirant, machtgestützt, vernichtungswillig.
Der AHRIMAN-Verlag hat vor über einem Jahr Klage gegen die Verleumder erhoben, das Freiburger Landgericht hat mit einem wahrlichen Schandurteil die Klage in erster Instanz abgewiesen. Genaueres erfährt der Leser aus der Presseerklärung vom 29.10.2025 und weiteren Dokumenten auf der Homepage des Verlages, die einer breiten nationalen und internationalen Öffentlichkeit zugestellt wurden. Der AHRIMAN-Verlag hat inzwischen Berufung beim Oberlandesgericht Karlsruhe eingelegt.
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(1) Den Auftakt gab die Süddeutsche Zeitung, die sich 1985 weigerte, eine bezahlte Anzeige für unsere Broschüre "Das Mittelalter lebt! Dokumentation zur strafrechtlichen Verfolgung von Kirchengegnern in der BRD" zu veröffentlichen und kurz darauf die – selbstverständlich ebenso bezahlten – Inserate für die AHRIMAN Flugschrift Nr. 3 zu Bhagwan und für das Buch "Jasenovac – das jugoslawische Auschwitz und der Vatikan" von Vladimir Dedijer verweigerte. Es folgten Frankfurter Rundschau und taz, die Inserate für "Die Sterne sind Zeugen" (Erinnerungen des Führers des Warschauer Ghettoaufstandes Bernard Goldstein) und "Rote Saat" des französischen Widerstandskämpfers und KZ-Häftlings Jules Fourrier unterdrückten. Seitdem ist der Inseratenboykott aller großen deutschsprachigen Zeitungen wasserdicht.
