Bund gegen Anpassung
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Geburtenkontrolle – Arbeitszeitverkürzung – Gleichheit weltweit

US-Monoimperialismus

10. März 2026

Was will Trump?

Seit sich Trump mit der Entführung Maduros und der Ermordung mehrerer Dutzend seiner Leibwächter in die Fußstapfen der Entführer Noriegas, also seiner Amtsvorgänger, gestellt hat, ist die Pressehetze gegen ihn, zuvor die unermüdlichste und gemeinste, die es je gegeben hat (außer der historischen Hetze gegen die frisch gegründete Sowjetunion!) deutlich moderater geworden. Und nach seinem durch nichts gerechtfertigten Angriff auf den Iran reisten sogar die servilsten Geschöpfe seines Militärblocks zu ihm an, um ihm die Stiefel zu lecken und zu seinem ungeheuerlichen Übergriff zu schweigen. (Darüber mußte die gleichgeschaltete Presse ihrer Heimatländer zwar ein bißchen meckern und Alibis bei anderen EU-Satrapen suchen – ein Spanier soll weniger servil gewesen sein –, um das höchste Gut nicht zu gefährden, nämlich den Glauben an ihre sogenannte Unabhängigkeit, ohne den die Wahlen richtig interessant würden, blieb aber bei der Benennung des ungeheuerlichen Sachverhalts schwammig und schleimig, so sehr gerade bei diesem ihre sonst so locker sitzenden harschen, bislang maschinengewehrhaft prasselnden Schmähworte gegen Trump endlich einmal am Platz gewesen wären.)

So widerwärtig das Mullah-Regime ist, dem die europäischen Regierungen jahrzehntelang fairständnisvoll auch bei dessen größten Schändlichkeiten geradezu »in den Arsch krochen« – von Steinigungen, Vergewaltigungen weiblicher Gefangener, Säureattentaten auf Unverschleierte bis hin zu ernst gemeinten und auch folgenreichen Mordaufrufen gegen bekannte EU-Bürger (man vergesse nicht Khomeinis erfolgreiche Anrempelung Rudi Carells, die ihm den Weg zum prompten Mordaufruf gegen Rushdie eröffnete), um nur weniges zu nennen –, so wenig ist der von ihm regierte Iran ein Grenznachbar der USA, den deren Feinde mit Kriegsgerät vollgepumpt hätten, so daß ein Präventivschlag in der Tat Fairständnis verdienen könnte, ganz im Gegenteil. Auch hat die von Khomeini angeführte persische Revolution weder ausländische Strippenzieher noch Euros benötigt, sehr im Gegensatz etwa zum Maidan-Putsch oder zum Staatsstreich gegen Mossadegh.

Den »Friedenspräsidenten«, als welcher Trump tatsächlich angefangen und seine erste Amtszeit mustergültig verbracht hat, hat er also drastisch über Bord geworfen und sich in die lange Serie seiner Vorgänger eingereiht. Daß er sich dabei nicht hinter Heuchelei und allerhand Rauchvorhängen versteckt, wohl aber die widerlichsten Imperatorensprüche gegen seine vorgesehenen Opfer losläßt, statt z.B. mit einer erpreßten UNO oder Gemeinschaftskundeunterrichtsphrasen zu wedeln, verhindert zwar den Ekel vor ihm, macht ihn aber nicht besser. »Dafür haben wir ihn nicht gewählt!«, sagen mit Recht jetzt nicht ganz wenige Wortführer der MAGA-Bewegung, und dafür haben wir ihn auch nicht unterstützt, sagen wir hiermit. Aber was unterscheidet Trump dann noch von seinen Vorgängern, wozu das von ihnen nimmermüde entfachte blockweite Getöse gegen ihn, und vor allem: was will er eigentlich?

Unsere bisherige Vermutung – vor dem Überfall auf Venezuela und der Blockade Kubas – war, daß es ihm darum ging, den Vorwurf mangelnden Imperialismus loszuwerden, der ihn seinen rechten Wählerrand kosten könnte, und auf anderes als das notorisch wankelmütige Volk kann sich Trump nicht stützen – er braucht über 50 % Wähler, in Wahrheit sogar mehr, um die Wahlfälschungen ausgleichen zu können, die er zumindest in jenen Bundesstaaten seines Landes nicht ganz verhindern kann, die sich fest in der Hand seiner Todfeinde befinden. Diese schuf er sich von Anfang an, indem er deren Kapitalexport in Billiglohnländer durch Schutzzölle verdarb und die Lohndrückereinschleusung aus dem hoffnungslos überbevölkerten und verarmten Lateinamerika zu unterbinden suchte, letzteres mit vorläufig nur mäßigem Erfolg. Damit ist klar, daß er die Verelendung seines eigenen Volkes verhindern will, und das erklärt vollauf die Todfeindschaft des von Soros, Gates, Rockefeller usw. geführten, so gut wie ausschließlich US-Bürgern gehörenden bzw. als deren »Stiftung« regierten Mega-Kapitals gegen ihn; alles andere ist Gewäsch. Aber was hat er mit den anderen Völkern vor? Etwas anderes als die besagte SGR-Bande oder doch dasselbe?

Aufgefallen war jedem Menschen, der sich mit Recht vor einer US-imperialistischen Pangäa fürchtet, daß Trump die Vernichtung der rest-russischen Souveränität, in deren Windschatten China erstarken und sich bis heute als somit vorletzter souveräner Staat außerhalb der USA halten konnte (wenn wir das wiederum in dessen Windschatten existenzfähige Nordkorea, das umzingelte Kuba und den gerade zur Eroberung anstehenden Iran ausnehmen), aufzuhalten suchte und gegen den kreischend-zappelnden Widerstand der SGR-hörigen EU bisher auch konnte. Aber durch Eroberung und Vernichtung des noch souveränen Irans schneidet er besonders China von dessen letzten größeren Öllieferanten und Rußland von einem seiner raren militärischen Verbündeten und Drohnenlieferanten ab. Ein Vasallenstatus dieser beiden letzten aus eigener Kraft lebensfähigen und nicht von Marionetten der SGR-Bande regierten Staaten wird also auch von ihm angestrebt – wo bleibt dann Trumps programmatischer Unterschied zu seinen Todfeinden, die mittels ihres globalen Kapitalmonopols auch alle nennenswerten Medien des riesigen Westblocks regieren und dadurch bislang alle Wahlergebnisse und damit Gesetze und Gewaltäußerungen der Staaten bestimmen konnten?

Von der Verelendungsbremse im eigenen Land sowie, extrem wertvoll, einem ernsthaften Einsatz für die Meinungsfreiheit und gegen die gröbsten Exzesse der notorischen Lügenmedien, z.B. BBC, abgesehen, nicht gerade viel. Bemerkenswert ist aber, daß Trumps neue imperialistische Aktivität und nicht nur Phraseologie – Grönland, das so dringend erobert werden müssen soll, ist ja mittels Thule und mancher anderen Militäraktivitäten längst ebenso fest in US-Hand wie Island seit den letzten Monaten des 2. Weltkriegs; dieses Säbelrasseln kann also nur der Loyalisierung der Dummköpfe und Ignoranten innerhalb Trumps rechtem Wählerrand dienen – seine Wählerbasis im Volk gerade wieder gefährdet, denn was er am rechten Rand gewinnen oder festigen mag, verliert er dadurch am weitaus größeren linken. (Wo der wohl herkommt?! Nun, wen die Lügenpresse nicht erfolgreich zum Idioten machen konnte, weiß: Arbeiter verelenden nicht gerne, und was ihnen durch ihre Gegenwehr an Lohn über das Existenzminimum hinaus gezahlt werden muß, fehlt den Herren Soros & Co. für ihren Eigenbedarf und ihre Kriegskasse, weswegen Arbeiter im Gegensatz zu Beamten und Propagandisten stets das genuin linke und daher auch Trumps entscheidendes Wählerreservoir abgeben.)

Warum also riskiert Trump durch seine imperialistischen Aggressionen, den besten und auf jeden Fall recht großen Teil seiner Wählerschaft zu vergrätzen? Hofft er auf kompensatorische Gewinne in der Wählermasse seiner Todfeinde, die ihn als Eroberer und Plünderer feiern könnten, der z.B. das Erdöl, das anderen gehört, nach Römerart erfolgreich für seinen eigenen Staat rauben konnte? – Da Trump über genügend Umfragedienste und ähnliche Informationsquellen verfügt, ist das unwahrscheinlich. Denn wer an der Leine des nach wie vor vom Gigakapital der SGR-Bande beherrschten Staatsapparates, der Trump unermüdlich zugunsten seiner Herren und Sponsoren Knüppel zwischen die Beine wirft, sein white-collar-Einkommen findet, hat sich an seinen entsprechenden Dienst so sehr gewöhnt, daß er seinen Herren und damit deren politischen Arm, den sogenannten »Demokraten«, fast immer treu bleiben wird. Sogar imperialistische Eroberungen, wie sie nur idiotisch-moralfreie Nationalisten begeistern können, sind diesen Leuten ziemlich egal; sie folgen ihren Herren, die zwar Imperialisten sind, aber ihren eigenen Besitz und folglich ihre politische Macht in ihrem Kernland unendlich höher schätzen als jede Eroberung, wenn sie nicht unter ihrer eigenen Kontrolle stattfindet, und dann gilt das alte Sprichwort: Ut dominus, ita servus (»Wie der Herr, so der Knecht«). Sollte Trump das unwahrscheinlicherweise nicht wissen, erfährt er das Resultat von seinen Meinungsforschern.

Was also ist dann der Grund für seinen imperialistischen Amoklauf? Offenbar die Neutralisierung seiner Todfeinde. Denn diese lassen mit Obstruktion nicht locker, z.B. durch Haushaltsblockaden, und diese Obstruktion wird ernst; Kriege gegen unbeliebte, aber schwache Staaten, die folglich wenig kosten, können als Gegengift eingesetzt werden. Und es wirkt auch schon etwas: so, wie die Presse des »kapitalistischen Lagers« – noch gab es ja keinen Westblock – gegen Stalin viel weniger fanatisch hetzte als gegen Lenin, da ersterer die freiheitlichen Ziele der Revolution ebenso wie deren geographische Ausweitung aufgegeben und die Sowjetunion unattraktiv gemacht hatte, ebenso zeigt sie jetzt für Trumps Angriffskriege windelweiches Schwätzerverständnis, während sie den formal kritisierbaren, bloß verzweifelten Ausbruch Rest-Rußlands aus tödlicher Einkreisung nicht genug und nicht eintönig genug und nicht einseitig genug gebetsmühlig in Grund und Boden verdammt, dabei ihrem Spitznamen »Lügenpresse« in der konkreten Berichterstattung alle Ehre machend. Aber das machte sie bis zu Trumps Überfällen auf wehrlose Länder mit ihm ja genauso.

Gewiß: die europäischen Staatschefs aus der Retorte des Mr. Soros (»Young Global Leaders«) mäßigen sich seither in ihren Ausfällen gegen Trump und treten ganz demütig und stumm vor seinen Thron, hin- und hergerissen zwischen ihrer Nibelungentreue zu ihren transatlantischen Herren und Schöpfern, die von ihnen stetes Sticheln gegen Trump und das Opfer allen erarbeiteten Besitzes ihrer Völker zugunsten einer Vernichtung der Souveränität Rest-Rußlands verlangen, das dann in deren Schlund wandern soll und nicht etwa einem europäischen, und dem Gehorsam, den sie dem gegenwärtigen Herrscher ihres »Mutterlandes«, auch wenn er nur von dessen Volk gewählt statt dessen Kapital ins Amt gehievt worden ist, nun einmal schulden, und von ihm zugleich wegen ihrer Servilität, die sie freilich als Geschöpfe seiner Todfeinde und in deren Dienst erworben haben, offen verachtet werden. Nun ja, in der Antike gab es ähnliche Situationen, wenn jämmerliche Vasallenfürsten zwischen Kaiser und Gegenkaiser, der sie eingesetzt hatte, eingeklemmt waren und das Ende noch offen.

Eine gewisse Mäßigung des gleichförmigen Anti-Trump-Gezeters war übrigens genau seit dem Auftritt Trumps in Davos zu beobachten – und vorher nicht –, als dieser den Europäern klarmachte, wer gegenwärtig der HErr HErr ist und wie teuer die örtlichen Geschöpfe der Soros-Stiftungen ein weiterhin festgehaltener sturer Gehorsam zu seinen Todfeinden zu stehen kommen werde. Weniger bekannt in Europa ist, daß er bald danach nach Ostasien weiterflog, um erstens den dortigen Vasallen seines Staates etwas ähnliches klarzumachen und zweitens gegen geringe Zugeständnisse beim Einfuhrzoll auf chinesische Waren die chinesische Regierung erfolgreich nötigte, ihre industriell dringend benötigten Seltenen Erden, die sie zuvor zum Ärger der US-Mächtigen so sorgsam gehütet hatte wie Venezuela sein Erdöl, für die USA herauszurücken; Europa mag sehen, wo es sie herkriegt. (Gehören tun sie natürlich dem Land, in dessen Erdkruste sie sich befinden, aber mit Imperialistenaugen betrachtet ist das egal.)

Trotzdem bleibt die Frage, ob Trump durch diesen Übertritt in die Fußstapfen seiner Vorgänger mehr gewinnt als verliert, alle moralischen Wertungen erst einmal beiseite. Denn die internationalen Knechte des US-Megakapitals und somit der SGR-Bande werden ohne Zögern wieder mit allem Fanatismus zu dieser übergehen, sobald er das kleinste Schwächezeichen zeigt; den besten Teil seiner Anhänger und Wähler dagegen hat er jetzt enttäuscht, unsicher gemacht oder sogar gegen sich aufgebracht. Und ausschließlich »das Volk«, d.h. die Masse der US-amerikanischen Lohnabhängigen und Kleinproduzenten, ermöglicht ihm Überleben und Regieren, außer ihnen wird ihn niemand gegen den wütenden Haß seiner zu allem entschlossenen Feinde schützen, weder gegen Obstruktion noch Verfolgung noch Wahlfälschung, ganz wie gehabt.

Nun gut, seine Landsleute will der von diesen gegen alle »Medien« gewählte Präsident vor Elend und Bevormundung bewahren. Aber wie hält er es mit dem Rest der Welt, deren kein einziger Teil der Atomflotte seines Landes das geringste wirksame entgegenzusetzen hat? (Auch Rest-Rußland könnte den USA höchstens heroïsch ein oder zwei Hiroshimas zufügen, während es selber restlos verstrahlt und vernichtet wäre – eventuell nur sein militärisch relevanter Teil durch zu diesem Zweck entwickelte zielgenaue »Mini-Nukes«, um den Rest selber unverstrahlt besetzen und besitzen zu können.) Unterscheidet sich sein Ziel hinsichtlich dieses Teils der Erde von demjenigen seiner Todfeinde, den Monopolbesitzern der USA?

In ein paar Details schon. Daß Trump Rest-Rußland nicht besagten von Soros und Gates geführten Monopolisten als versklavtes Privateigentum überlassen möchte – was es nach jugoslawischem Muster bei zum zweiten Mal geglückter Wahlfälschung in den USA vielleicht schon wäre –, hat ihm den bis zur Weißglut gesteigerten Haß derselben ebenso eingetragen wie den Gracchen deren Plan, die von den Senatoren unterschlagenen Staatsländereien gesetzesgemäß an römische Kleinbauern zu verteilen. Denn dieser Schritt hätte sozusagen durch Schmutzkonkurrenz auch die Yankees auf das niedrigste Lohn- und damit Lebensniveau gedrückt, auf das sie unter seinen Vorgängern schon zurasten, und eben das will Trump verhindern bzw. rückgängig machen, was ihm ansatzweise sogar schon gelungen ist.

Aber Gleichberechtigung der Völker steht auf seinem Programm so wenig wie auf demjenigen seiner Vorgänger und Feinde oder demjenigen der jetzt so lautstark getadelten verflossenen europäischen Kolonialisten. Nur sollen die wehrlosen Staaten – also alle außer den USA – untereinander gleich sein und soweit in Ruhe gelassen werden, wie sie besagte USA weder stören noch deren Wünsche verweigern. D.h.: das bewährte divide-et-impera-Prinzip wird verlassen, die ziemlich wertlosen Extrawürste für die verkommenen und servilen Europäer werden eingestellt – sie sollen also nicht mehr die Griechen im Imperium sein, die auf die ebenfalls unterworfenen Juden herabblicken dürfen wie jetzt die Europäer auf die Russen. Denn da diese ihre befreundeten Staaten jetzt restlos im Stich lassen müssen, um nicht von Europäern an der Soros-Leine mit US-Militärdeckung zerfleischt zu werden, ließen sie sich etwa, quod erat demonstrandum, einfallen, Kuba oder Venezuela zu verteidigen, und ferner keinen kapitalfeindlichen Extrakurs im eigenen Land mehr steuern, könnten sie doch gerade auf Europäerstufe gehalten werden statt darunter, ungekränkt in ihren inneren Angelegenheiten, aber außen- wie handelspolitisch selbstverständlich unter US-Vormundschaft. Das widerspricht dem Prinzip der SGR-Bande, die erstens dem eigenen Volk auch kein menschenwürdiges Leben gönnt (schon allein, weil dieses weltweit den Satz falsifizieren würde, daß »es so sein muß«), zweitens weitsichtig genug fürchtet, eine Gleichbehandlung der Völker oder wenigstens das Fehlen des Scheins einer Ungleichbehandlung könnte diese auf die Dauer zueinanderfinden und dadurch zu einer gewissen Bedrohung des Imperialismus werden lassen. (Aus dem gleichen Grund achteten Römer wie Osmanen auf willkürliche Rechtsunterschiede zwischen den Gruppen ihrer Untertanen; die Osmanen erreichten dadurch z.B., daß die ihrerseits sehr schlecht behandelten Christen ihres Reiches den Großteil ihres Hasses auf die unschuldigen, mindestens ebenso schlecht behandelten Juden lenkten, nicht aber auf die osmanischen Nutznießer ihrer Sondersteuern.)

Kurzum: gewisse Erleichterungen gegenüber einer uneingeschränkten Herrschaft der Eigner des US-Monopolkapitals bzw. deren mit Staatsämtern versehener Marionetten brachte und bringt Trumps Herrschaft tatsächlich, ähnlich wie sie bei uns eine absolute Mehrheit der AfD brächte. (Kurz nachdenken und rechnen! Keine abgerissenen Plakate, keine Pogrome gegen Wahlveranstaltungen, keine staatliche Diskriminierung – wozu würde das führen!) Aber die AfD bzw. Trumps ungestörte Herrschaft ist oder wäre nun einmal kein Ersatz für die Verwirklichung unserer Parole:

Erst eine in ihrer Zahl den Ressourcen des Planeten optimal angemessene Menschheit kann sich auf diesem behaglich einrichten. Wie, verraten die beiden anderen Stichworte, um die auch Trump und die AfD einen Bogen machen.

Fritz Erik Hoevels


P.S. Zu Trumps Überfall auf den Iran nur so viel: das Schlimmste an ihm ist, daß er dessen Bewohner, die von ihren Mullahs mehrheitlich die Schnauze voll haben, wieder auf deren verabscheuungswerte Seite treibt, und das leider nicht zu Unrecht. Hätte es doch eine derjenigen Lenins ebenbürtige Partei in Persien gegeben statt deren vor der Religion und sexuellen Humanisierung einknickende und darum schwächliche Karikatur! Dann wäre die nationale Souveränität des Landes auch ohne den Umweg über die scheußlichen Mullahs zu haben gewesen, freilich ohne Jahrzehnte voll triefenden Fairständnisses der US-Vasallenstaaten...

* * *

Unter unseren zahlreichen Stellungnahmen zum Thema empfehlen wir unsere Stellungnahme "Ist die Islamhätschelung jetzt zu Ende?" vom 12.01.2026, den Artikel "Der WTC-Ersatz vom Gazastreifen" vom Oktober 2023 sowie unser Flugblatt "KRIEG GEGEN DEN IRAN: In unserem Namen nicht!" vom 2.02.2012.

 

 

5. Januar 2026

Trumps zweiter imperialistischer Sündenfall –

doch die eigentlichen Kriegstreiber dürfen nach wie vor nicht aus dem Blick geraten!

Vorab sei klargestellt: Die angeblichen "Drogengeschäfte" der venezolanischen Regierung unter Nicolás Maduro, der mit seiner Ehefrau in einem Piratenakt gekidnappt und wie eine Skalptrophäe nach New York verschleppt wurde, sind nichts als ein schäbiger, verlogener Vorwand für einen weiteren völkerrechtswidrigen Überfall der USA auf ein souveränes Land, das niemanden, erst recht nicht die USA, militärisch bedrohte. Die kuwaitischen Brutkastenbabys lassen grüßen... Auch das vielbeschworene Öl, das nun urplötzlich durch die Qualitätsmedien tropft und trieft, spielt nur eine untergeordnete Rolle; der Geschäftsmann Trump läßt es freilich gerne "mitgehen" (wie das irakische oder syrische oder libysche Erdöl seiner Vorgänger übrigens auch). Worum aber geht es dann?

Um das, wovon ebenso urplötzlich keine Rede mehr ist: Trump wird bei seinen aufrichtig gemeinten Friedensbemühungen im sog. Ukraine-Krieg, der in Wirklichkeit ein Abnützungskrieg der NATO gegen Restrußland ist, von seinen eingeschworenen Feinden – man kann ruhig sagen: Todfeinden, denn ein haarknapp verfehltes Attentat auf ihn hat es ja gegeben –, dem US-Gigakapital, das wir nach seinen prominentesten Anführern Soros/Rockefeller-Bande nennen, regelrecht vorgeführt. Jede von ihm eingeleitete Verhandlungsrunde wird mit gigantischen Rüstungslieferungen der europäischen Vasallenregierungen unterlaufen, die der herrschenden Klasse – eben der S/R-Bande –, aber nicht der zu deren Bekämpfung gewählten aktuellen Regierung Trump gehorchen. Das läßt Trump verdammt schlecht aussehen. Wer diese Mechanik nicht begriffen hat, hat von den aktuellen Vorgängen in der Welt überhaupt nichts begriffen. Die US-amerikanischen Strippenzieher hinter den Kulissen schicken ihre "Koalition der Willigen" vor – bestehend aus den kerneuropäischen Quislingen, die sich von den gleichgeschalteten Medien gerne so nennen lassen –, um eine zähe Obstruktionspolitik gegen Trumps auf einen Friedensschluß abzielende Strategie zu hintertreiben. (Da es die Jüngeren kaum wissen können und das Gedächtnis der in die Jahre gekommenen Orwellschafe löchriger ist als jeder Schweizer Käse, sei nochmals in Erinnerung gerufen: "Koalition der Willigen" wurden die von Bush junior zusammengetrommelten Staaten genannt, die 2003 unter seinem Oberbefehl an der endgültigen Zerstörung des Irak, der Ermordung Hunderttausender seiner Bewohner und dem Justizmord am rechtmäßigen Präsidenten Saddam Hussein mitwirkten: diese Bezeichnung ist Programm, wie mit Restrußland zu verfahren ist.) Der korrupte und freche Mietling Selensky wird vorgeschickt, um Vereinbarungen zuzustimmen, die er fünf Minuten später wieder bricht. Das läßt Trump wirklich miserabel aussehen. Die im Unterschied zum mutigen und widerständigen US-amerikanischen Volk willfährigen Euro-Orwellschafe latzen, latzen, latzen und halten Maulaffen feil, während die Dresdner Brücke immer noch in der Elbe liegt und die deutsche Bahn sich anschickt, 800.000 NATO-Soldaten samt Kriegsgerät an die Ostfront zu transportieren. (Denken Sie mal daran, wenn Sie wieder mal frierend am Bahnsteig stehen, weil der Zug "Verspätung" hat und Sie mit einer dümmlichen Ausrede per Lautsprecher verscheißert werden!) Das ist der praktische Aspekt der "willigen" Obstruktions- und Kriegstreiberpolitik, die Trump auf dumme Gedanken bringt – "Stärke zeigen" – und zu noch schändlicheren Taten treibt. Trumps "Aggressivität" – die selbst von den EU-Vasallenregierungen jetzt heuchlerisch bekrittelt wird – ist in Wirklichkeit ein Zeichen seiner Schwäche gegenüber dem nach uneingeschränkter Weltherrschaft strebenden US-Gigakapital und dessen "willigen" Vollstreckern. Daß er dabei zu Mitteln greift, die seine eingeschworenen Feinde kennzeichnet, stimmt besonders traurig und ist zunehmend bedenklich. Wir hatten deshalb vor einem halben Jahr, anläßlich der Bombardierung ziviler iranischer Atomanlagen durch die US-Luftwaffe, unsere Analyse mit der Überschrift versehen: "Trump ist in die Falle gegangen – die Völker der Welt verlieren ihren letzten Beschützer". Einzelheiten lese man unter dem oben genannten link oder in den Ketzerbriefen 252 nach; abschließend stellten wir mit Blick auf die Zukunft fest: "... wir müssen uns auch vor Illusionen hüten: Tatsache bleibt, daß die Kriegstreiber der S/R-Bande ihre Ziele fest im Auge behalten, [...] jederzeit weitere Provokationen starten können und sicher werden, um Trump damit erneut in militärischen Zugzwang zu manövrieren."

Genau dies ist nun, wie von uns prognostiziert, ein halbes Jahr später eingetreten.

Schließen wir noch einige Gedanken zur aktuellen – es sei nochmals betont: schändlichen, durch nichts zu rechtfertigenden – Aggression gegen Venezuela und dessen rechtmäßige Regierung an.

1) Ist es nicht stupend, von wie langer Hand dieser zynische Völkerrechtsbruch propagandistisch eingefädelt wurde? Ein paar Monate zuvor hatte die vom Westblock gesponserte und gepamperte venezolanische "Oppositionelle" Maria Machado, die bis dahin kaum jemand kannte, den Friedensnobelpreis erhalten. Die globalen Orwellschafe blökten freudig nach, was die globalen Unisonomedien ihnen vorblökten: toll – endlich eine Frau und mutige Vorkämpferin gegen einen finsteren Tyrannen! Nun – diese mit Friedenslorbeeren bekränzte "Aktivistin" forderte in einer ihrer ersten Verlautbarungen Militärschläge gegen "ihr" Land, hierin ihren benobelpreisten Vorgängern Henry Kissinger (der als US-Außenminister Vietnam "in die Steinzeit bomben" wollte) und Barack Obama (der mit den wöchentlichen Tötungslisten) ebenbürtig. Ach ja, auch die EU-Bürger hatten für ihren Leibeigenen-Knechtssinn hohnvollerweise den Friedensnobelpreis als "Kollektiv" erhalten, frei nach Bertolt Brecht: "Wohlig räkelt sich das Vieh / singt sweet dream of liberty"...

2) So unterschiedlich die Gesellschaftssysteme von Iran und Venezuela auch sein mögen, so haben sie doch einiges Grundsätzliche gemeinsam: es sind souveräne Staaten (bis auf imperialistischen Widerruf freilich); sie sind (aus unterschiedlichen Motiven) anti-imperialistisch, und sie sind gegenüber einem militärischen Giganten wie den USA wehrlos (was zu schändlichen Übergriffen der gerade erlebten Art besonders reizt, dies natürlich um nichts besser macht). Aber es gibt einen grundlegenden Unterschied: Das iranische Regime besteht aus religiösen Fanatikern, die die elementaren authentischen Menschenrechte mit Füßen treten – insbesondere bei der Genitalverstümmelung an Kindern und der Zwangsverschleierung von Frauen – und sich dabei der jahrzehntelangen Hätschelung durch den Westblock sicher sein konnten (bis eben vor kurzem; war mal wieder die "Kulltuhr", wa?), während die venezolanische Regierung seit Hugo Chávez, also seit 1998, auf eindeutig emanzipativer, humanistischer, wenn man so will: "progressiver" Grundlage des Bolivarismus, d.h. der antikolonialistischen, bürgerlich-demokratischen Tradition beruht. Seit Chávez und seinem trotz allen Unkenrufen durch freie Wahlen demokratisch legitimierten Nachfolger Maduro wurden alle wesentlichen politischen Entscheidungen durch Referenden (Volksabstimmungen, also durch das so vielfach geschändete Wort Demokratie = "Volksherrschaft", wie auf der Krim!) bestätigt. Dies galt insbesondere für die Verstaatlichung aller relevanten Schlüsselindustrien inklusive selbstverständlich der Erdölindustrie in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, insgesamt weit über tausend Großunternehmen (deren ehemalige Besitzer zumindest teilentschädigt wurden, was ihre Rachegelüste freilich nicht linderte; die US-Konzerne vorneweg). Aber auch die kostenlose Lebensmittelverteilung und Gesundheitsversorgung in den Armenvierteln der venezolanischen Metropolen förderten die Loyalität gerade der Besitzlosen zur venezolanischen Regierung, desgleichen die Neugründung Dutzender von Universitäten, die Einrichtung eines Netzes von Supermärkten, usw. usf. Das Venezuela der Gegenwart ist – bzw. war, aber was für ein Verbrechen steckt in dieser Vergangenheitsform! – ein kleinbürgerlich-demokratisches Land mit (freilich sehr dünnem) "sozialistischen" Anstrich, als solches dem Irak Saddam Husseins oder dem Chile Salvador Allendes ähnlich und ebenfalls als solches der herrschenden Klasse in den USA ein Dorn im Auge, definierte sie doch ganz Mittel- und Südamerika seit 1823 als ihren ureigenen Hinterhof (die sog. Monroe-Doktrin). Hier "paßt" natürlich die gezielte Demütigung, neben den militärischen Zielen auch das Chávez-Mausoleum zu bombardieren – selbst seine Gebeine werden zerstäubt, weil seiner nicht gedacht werden soll; die Römer, auch hier das Vorbild imperialistischer Schweinereien, nannten dies damnatio memoriae. Welche Mängel das venezolanische Gesellschaftssystem ansonsten noch aufwies – beispielsweise, daß der durchschnittlich wachsende Wohlstand durch das ungebremste Bevölkerungswachstum wieder aufgefressen wurde (dies war Ghaddafis verhängnisvollster Fehlgriff; vgl. den Artikel von Fritz Erik Hoevels in Ketzerbriefe 171) –, steht auf einem anderen Blatt und stellt jedenfalls keinen Angriffsgrund dar. Gemeinsam war all den genannten Regierungen vor ihrem gewaltsamen Sturz und der Ermordung ihrer rechtmäßigen Staatsführer eine vorangegangene Periode der Destabilisierung, der Subversion durch die US-Geheimdienste und der mit ihnen verbandelten "N"GOs mittels inszenierter "Generalstreiks", Sabotage, künstlich herbeigeführter Geldentwertung, Blockade nach dem Vorbild des Warschauer Ghettos ("Sanktionen" in der Propagandasprache) usw. usf. – wer nur will, wird die entsprechenden Belege mühelos finden.

3) Kurz vor dem militärischen Erstschlag mit anschließendem Menschenraub wurde Trump in einer öffentlichen Fragerunde damit konfrontiert, daß Maduro wenige Tage vorher weitreichende Zugeständnisse an Trump gemacht hatte (er war in Wirklichkeit, wie der libysche Staatsführer Ghaddafi, mit erhobenen Händen auf den US-Präsidenten zugegangen, was ihm freilich so wenig nützte wie jetzt Maduro), worauf Trump erwiderte: "Ja, er hat alle erdenklichen Zugeständnisse gemacht – aber wissen Sie, warum? Um mit den USA nicht in Schwulitäten zu kommen" (wörtlich "to fuck around")! Dieser geballte Zynismus, diese schreiende Gewaltlogik schmerzte mehr als die Aufnahmen von den Explosionen in Caracas, es erinnerte daran, wie unwirsch Trump die Einwendung seiner Geheimdienstchefin abtat, als diese erklärte, sie könne keine Ansätze für ein iranisches Atomwaffenprogramm erkennen. Für eine solche arrogante Herrenart-Manier hat ihn der bessere Teil des amerikanischen Volkes sicher nicht gewählt, auch nicht für eine Aussage wie die folgende, die Trump über die Nachfolgerin Maduros, die Vizepräsidentin Delcy Rodríguez, tätigte: "... sie ist im Grunde bereit, das zu tun, was wir für notwendig halten..." Was für eine Anmaßung, welch ein Hohn auf sämtliche völkerrechtlichen Vereinbarungen spricht aus diesen Worten, die man ansonsten nur von Trumps Amtsvorgängern kannte! Aber wie gesagt: die eigentlichen Kriegstreiber sollten darüber nicht aus dem Blick geraten...

 Wir beschlossen unsere Analyse vor einem halben Jahr mit den Worten:

"Durch das oben beschriebene Stereotyp in so vielen Köpfen nicht nur seines Landes hat sich Trump verführen lassen, wiewohl erkennbar widerwillig, seinen Anspruch als Friedenspräsident zu opfern. An dieser Stelle müssen wir ihm jede Unterstützung aufkündigen, denn seine Sache ist jetzt verloren; auslöffeln muß sie die ganze Welt. Das ist tragisch und schlimm für alle, die auf dieser jetzt in Elend und Knechtschaft stürzenden Welt sitzen, aber unser Ekel vor Trumps Feinden und Verfolgern wird dadurch um kein Jota geringer und sollte es auch nirgendwo anders werden." (Zit. aus Ketzerbriefe 252)

Dieser Befund ist so aktuell wie seinerzeit, nur war vom widerwilligen Trump diesmal deutlich weniger, wenn überhaupt etwas, zu verspüren. Das macht die zukünftige Entwicklung um so bedenklicher, sollte diese aufgezwungene Maske verhängnisvollerweise anwachsen.

13. Dezember 2025

Acht Fragen an den Jugendoffizier

Schüler, Lehrlinge, Studenten – aufgepaßt!

Den westeuropäischen Kriegstreibern, allen voran der deutschen Regierung, kann es mit dem Krieg gegen Rußland nicht schnell genug gehen – das brüllen die Plakate von den Wänden, das röhren die Unisono-Medien in einem fort; auch die falsche "Linke" hat ihr Gefallen an "Strafmaßnahmen" gegen Rußland bekundet. Hierfür werden modernste Waffen und zig Milliarden Steuergelder in den ukrainischen Frontstaat gepumpt (für die es hier eine wahrlich bessere Verwendung gäbe, z.B. für mehr Lehrer und Ärzte). Trumps auf Frieden mit Rußland bedachte Politik wird von den Soros-hörigen Vasallen (Soros, Rockefeller und Co stehen stellvertretend für das aggressiv ausgerichtete US-Gigakapital, "The good club" in prahlerischer Selbstbezeichnung) an allen Ecken und Enden sabotiert, die Obstruktionen, Verleumdungen und medialen Anpissereien gegen Trump hatten vom ersten Tag seiner Kandidatur an geradezu obszöne Ausmaße angenommen. Und es ist ein Spiel mit dem Feuer, für alle Europäer ganz unmetaphorisch gemeint.

Wer Krieg führen will, braucht trotz aller Technik Menschenmaterial, Befehlsempfänger unter dem Stahlhelm – und das sollt Ihr sein. Zu diesem Zweck schickt man Indoktrinateure, sog. Jugendoffiziere, an Eure Ausbildungsstätten, um Euch das Dienen und Sterben im fremden Interesse schmackhaft zu machen. Die Empörung darüber ist ohne weiteres nachvollziehbar, aber man sollte sich nicht zu unbedachten Reaktionen provozieren lassen. Wir empfehlen intelligente Fragen, um den staatlichen Menschenfischern ihr Handwerk zu erschweren, wenn möglich zu durchkreuzen.

Dafür haben wir ein paar Vorschläge parat – seid beharrlich und habt keine Angst vor Wiederholungen! Mit den folgenden Fragen könnt Ihr das Pulver der Kriegspropagandisten naßmachen:

  1. Die Bundesrepublik Deutschland ist kein souveräner Staat. Seit dem 26. Mai 1952 gelten vertraglich festgelegte "Vorbehaltsrechte" der alliierten Siegerstaaten – insbesondere der USA –, falls in Deutschland der "Notstand" ausgerufen werden sollte. Damit werden den ausländischen Armeen bzw. deren Regierungen präventiv diktatorische Vollmachten eingeräumt. Warum sollen junge Menschen in einer Armee dienen, die ausländischem – "transatlantischem" – Befehl untersteht?

  2. Artikel 26 der deutschen Verfassung untersagt der deutschen Regierung, "die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten". Diese Bestimmung des Grundgesetzes wurde 1999 mit der Bombardierung Jugoslawiens durch die NATO unter aktiver deutscher Beteiligung klar und drastisch gebrochen. Wie beurteilen Sie die Tatsache, daß die Bundeswehr seitdem als Werkzeug für den Verfassungsbruch mißbraucht wird?

  3. Der damalige Bundeskanzler Schröder (SPD) hat nicht nur eingeräumt, sondern damit geprahlt, daß er mit dem Angriff auf die Volksrepublik Jugoslawien die deutsche Verfassung gebrochen hat. Art. 26 GG schreibt vor, eine solche Handlung "unter Strafe zu stellen". Warum befinden sich Schröder, sein damaliger Außenminister Fischer (Grüne) und alle Nachfolgetäter noch auf freiem Fuß?

  4. Der Soldateneid lautet, Deutschland "mit der Waffe in der Hand tapfer zu verteidigen". Das setzt voraus, daß Deutschland militärisch angegriffen wird. Wann hat Afghanistan, das auf US-Befehl jahrelang u.a. von deutschen Truppen besetzt war, Deutschland je angegriffen? (Dasselbe gilt für Jugoslawien und mindestens ein Dutzend weiterer Länder, in denen deutsche Truppen stationiert sind.)

  5. Angeblich wurde "unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt", so der damalige Kriegsminister Struck (SPD). Welche "Freiheit" ist gemeint in einem Staat, der nicht souverän ist und seine eigene Verfassung bricht?

  6. Die NATO ist kein Verteidigungsbündnis, sondern ein aggressiver, ursprünglich gegen die Sowjetunion, nun gegen Rußland und China gerichteter Militärpakt unter US-Befehl (jedenfalls bis zur Wahl von US-Präsident Trump, der mit der aggressiven Ausrichtung des US-Megakapitals von Soros, Rockefeller & Co gebrochen hat). Nach der Annexion der DDR ("Wiedervereinigung") wurde die NATO entgegen den Zusagen ihrer führenden Funktionsträger – US-Außenminister Baker, BRD-Außenminister Genscher, NATO-Generalsekretär Wörner (CDU) – nach Osten bis an die russische Westgrenze ausgeweitet – seit 1999 sind das 14 osteuropäische Staaten. Die Russen sind aus Osteuropa abgezogen, die NATO hat sich dort breitgemacht. Wie beurteilen Sie diesen Wortbruch und die dahintersteckende Strategie?

  7. Jugoslawien wurde durch die NATO-Aggression in sieben Teilstaaten zerschlagen. Nun wirft "man" Rußland vor, in der Ukraine "erstmals" europäische Grenzen verschieben zu wollen. War Jugoslawien kein europäischer Staat? Und warum soll für die Bewohner des Donbass nicht recht sein, was für die Kosovo-Albaner billig war: das "Selbstbestimmungsrecht der Nationen"?

  8. Nach dem NATO-Überfall auf Jugoslawien wurde hierzulande behauptet, man könne den Terminus "Angriffskrieg" nicht definieren. In der Ukraine wurde die rechtmäßige Regierung Janukowitsch durch Einmischung des Westblocks gestürzt (Maidan-Putsch) und durch ein NATO-höriges Regime mit z.T. bekennenden (Alt-) Nazis ersetzt; das Land wurde seit 2015 massiv aufgerüstet und ein unerklärter Krieg gegen die mehrheitlich von Russen besiedelte Ostukraine mit mindestens 14.000 Toten geführt. Dagegen richtet sich die viel zu spät erfolgte militärische Antwort Rußlands. Eine Notwehrmaßnahme ist aber kein Angriffskrieg. Nehmen Sie hierzu Stellung!

Fazit:
Deutsche Waffen, deutsche Soldaten haben in der Ukraine so wenig zu suchen wie in Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Mali usw. usf. Denn dies sind "Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören" (Art. 26 GG). Diese "Völker" wurden nicht gefragt, ob sie eine NATO-Besetzung wünschen. Verfassungsbruch verhält sich zu Demokratie (= "Volksherrschaft") wie Angriffskrieg zu Völkerrecht. Unter diesen Bedingungen ist die von den deutschen Kartell- und Kriegsparteien beschlossene "Wehrpflicht" eine aufoktroyierte Pflicht zur Teilnahme an künftigen Unrechtsakten ("Kriegsertüchtigung") und mithin selbst ein Unrechtsakt.

 

Oktober 2025

Was ist und was will der BgA?

Unter denen, die sich verzweifelt »Neue Rechte« nennen und das sogar zu sein versuchen, weil sie die Metamorphose der ehemaligen »Neuen Linken« in die Schläger- und Schmutzwerfertruppe des US-Megakapitals und dessen europäischer Marionettenregierungen nicht verstanden haben, geht ein Gespenst um: der BUND GEGEN ANPASSUNG. Wie das bei Gespenstern üblich ist, ist er erst schemenhaft wahrgenommen worden, spukt aber doch immer wieder, wenigstens an den intelligentesten Rändern der neuen Opposition, die sich für »rechts« zu halten versuchen, aber damit nicht richtig zufrieden sein können. Höchste Zeit also, herauszufinden, was der BgA will und wofür er kämpft.

Den BgA gibt es schon lange, und er hat seine Ziele nie verändert. Wer seine Entstehung und Geschichte kennenlernen will, sei auf die Dokumentensammlung »30 Jahre Ketzer« hingewiesen; gegen alle Lügen sei noch einmal versichert, daß sie problemlos lieferbar ist. Aber was sind denn nun seine Ziele?

Ganz umfassend ausgedrückt lassen sie sich durch ihr Endziel definieren: das beste Leben, materiell wie geistig, des höchsten Prozentsatzes der Menschheit, nämlich vor dem Tode. Dieses setzt, um funktionieren zu können, massenhafte Mündigkeit voraus (und den Willen, es zu erreichen, statt sich an die Wünsche der bleiern lastenden politisch-gesellschaftlichen Gewalt anzupassen, daher auch die nötige sprachliche und geistige Disziplin zu erwerben, die dazu unabdingbar ist). Wenn man weiß, was das Wort einmal im alten Griechenland bedeutet hat, kann man es auch als »allumfassende Demokratie« bezeichnen, diese aber nicht als Selbstzweck, sondern als unumgängliche Voraussetzung des reichsten und klügsten Lebens des höchsten Prozentsatzes (statt des kleinsten wie jetzt und meistens auch vorher).

11. April 2025

Was ist los in Rumänien? Teil III

Aktualisiert am 8. Mai 2025

Vorabdruck aus Ketzerbriefe 251

Online und in den Ausgaben 249 und 250 der Ketzerbriefe haben wir von dem Putsch in Rumänien (nicht durch eine Militärjunta, sondern durch ein die Verfassung beseitigendes Justizgremium) berichtet (1), d.h. den beiden Übergriffen des Bukarester »Verfassungsgerichtshofs« (=VGH): einerseits wurde am 5.10.2024 die Europaabgeordnete Diana Șoșoacă von den Präsidentschaftswahlen wegen EU- und NATO-Gegnerschaft (wovon in der Verfassung natürlich nichts steht) ausgeschlossen, andererseits wurde die gesamte Präsidentschaftswahl wegen unwillkommenem Ergebnis am 6.12.2024 für ungültig erklärt, wodurch der Wahlsieg des bis dahin recht unbekannten Verfechters der Souveränität Rumäniens und Gegner jeder weiteren militärischen Unterstützung der Ukraine Călin Georgescu verhindert wurde. Allerdings hatten die »Souveränisten« – so die Selbstbezeichnung von Călin Georgescu, George Simions AUR (Allianz für die Vereinigung aller Rumänen) und Anamaria Gavrilăs POT (Partei der jungen Menschen) – im Gegensatz zum Willkürstaat der »Sorosisten« und »Globalisten«, wie sie die rumänischen Handlanger der 400 gigareichen US-Familien und deren Führers Soros sowie die nachgeordneten EU-Wiesel bezeichnen – auf den ersten Verfassungsbruch nur kraftlos mit einer kurzen Stellungnahme gegen die Unterdrückung Șoșoacăs protestiert, anstatt sofort das zu Recht empörte Volk auf die Straße zu rufen. (2) Die Gegenseite setzte natürlich sofort mit der Annullierung der gesamten Präsidentenwahl am 6.12.2025 durch das »VGH« nach (die Stichwahl zwischen den bestplazierten Kandidaten fand also nicht statt). Simion rief törichterweise nach diesem zweiten Coup dazu auf, der Straße fernzubleiben und die Ruhe zu bewahren, wodurch er sich als geeigneter Vorkämpfer für die Wiedererrichtung eines rumänischen Rechtsstaats disqualifiziert hat.

Aber das rumänische Volk ließ sich dadurch doch nicht zurückhalten, und so demonstrierten am 12.1.2025 Zehntausende von Anhängern Georgescus vor dem Regierungssitz in Bukarest (in dem auch das »VGH« residiert) und forderten die sofortige Nachholung der Stichwahl. Dessen ungeachtet setzte die Sorosisten-Regierung die Wiederholung der annullierten Präsidentschaftswahlen auf den 4.5.2025 fest.

Auch als Călin Georgescu am 26.2.2025 auf dem Weg zur Abgabe seiner Kandidatur für die Wiederholungswahl verhaftet und erst nach vielen Protesten, sowohl der anderen Souveränistenführer als auch tausender seiner Anhänger, unter entwürdigenden Auflagen (3) wieder frei kam, war das rumänische Volk kämpferisch und entschlossen: Über 100 000 Rumänen aus dem In- und Ausland, davon ca. ein Drittel jünger als 30 Jahre, zogen am 1.3.2025 in einem eindrucksvollen Protestmarsch zum Regierungssitz und stellten sich vereint dem putschistischen Vasallenregime entgegen: »Zweiter Wahlgang sofort!«, »Călin Georgescu ist Präsident!«, »Wir sterben, wir sterben für Călin!«, »Predoiu [= Innenminister], ignorier uns nicht, du wirst es bereuen!«, »Raus, raus aus dem Land mit Soros!«, »Verräter!«, »Erhebe Dich, Rumänien!«, »Alle vereinigt werden wir die Verbrecher los.« Die Reden vom Podium waren leider lasch (4), und es folgte auch keinerlei Anleitung ans Volk, wie weiter vorzugehen sei; Simion ließ lediglich hyperklug verlauten, es gebe einen »Plan B«. Dann herrschte tagelanges Schweigen von seiten der Parteiführungen.

Sechs Tage später, am 7.3.2025 (5) reichte Georgescu schließlich in Begleitung von Simion und Gavrilă sowie zahlreicher vor dem Zentralen Wahlbüro versammelter Anhänger seine Kandidatur für die Wiederholungswahl zusammen mit über 324 000 Unterstützerunterschriften ein. Am Abend des 9.3.2025 unterdrückte das Zentrale Wahlbüro die Zulassung Georgescus zur Wahl schon wieder unter anderem mit der Begründung, daß jemand, der die Ursache für den Abbruch der vorherigen Wahl gewesen sei, keinesfalls wieder kandidieren dürfe… Und dann noch über das 3. Reich schimpfen, das ja genauso zynisch war, aber nun einmal auch nicht zynischer sein konnte…

Schon den ganzen Tag über hatten vor dem von einem massiven Polizeiaufgebot abgeschotteten Zentralen Wahlbüro zunächst einige Hundert, am Ende mehrere Tausend Menschen für Georgescus Zulassung demonstriert. Als die Menge mit wütendem, aber friedlichem Protest auf die Wahlunterdrückung Georgescus reagierte (u.a. mit dem Lied: »Wir gehen hier nicht weg, wir gehen nicht nach Hause, bevor die Freiheit nicht erkämpft ist!« und Parolen wie: »Wir geben nicht nach!« und »Wir wollen nicht von Verbrechern regiert werden!«), holte der Staatsapparat Provokateure aus dem schon lange präparierten Zylinder und ließ die friedlichen Georgescu-Anhänger, die zu fliehen versuchten, unter Schlagstock- und Tränengaseinsatz von seinen schwer bewaffneten Polizeikräften einkesseln und durch die Straßen jagen. Die matte Reaktion der Souveränisten-Führer auf diesen Gewaltakt bestand darin, daß Simion ein Telefongespräch mit Georgescu für den folgenden Tag ankündigte: »Und dann machen wir, was Georgescu sagt«. Seine Losung am nächsten Tag lautete, »alle demokratischen Mittel« ausschöpfen (aber wo war denn die Demokratie geblieben, wenn das Volk nicht mehr wählen darf, wen es will? Und was außer der Wahl einer entschlossenen Opposition soll denn das »demokratische Mittel« sein können, wenn es Volksabstimmungen, d.h. Originaldemokratie, sowieso nicht gibt? Welche »demokratischen Mittel« sollten z.B. gegen Hitler oder Pinochet helfen?!). Ach so: Es war damit der Gang zu jenem »VGH« gemeint, das die Verfassung gerade gebrochen hatte – übrigens durchaus kein »demokratisches«, sondern nur ein juristisches Mittel. Wie nicht anders zu erwarten, wiesen die Bukarester Zyniker zwei Tage später den Einspruch Georgescus gegen die Unterdrückung seiner Teilnahme an der Wiederholungswahl unter Verweis auf den Staatsstreich gegen Șoșoacă zurück, d.h. begründeten den erneuten Verfassungsbruch mit dem vorangegangenen. Anschließend ließen die Souveränisten das protestierende Volk auch noch wörtlich im Regen stehen: Mehrere Tausend Menschen, die trotz Kontrolle und Abphotographierens ihrer Ausweise vor dem durch Doppelketten bewaffneter Polizisten abgesperrten »VGH« Georgescus Zulassung zur Wahl forderten, verharrten dort in hilfloser Empörung. Daraufhin marschierten vermummte Spezialeinheiten (B.S.I.J. = Brigada Specială de Intervenție a Jandarmeriei) auf und kesselten die Menschenmenge ausweglos ein, während weitere bewaffnete Polizeieinheiten in zahllosen Mannschaftswagen vor und auf dem Parlamentsgebäude auf ihren Einsatz warteten. Aber die Demonstranten hielten standhaft durch und zerstreuten sich auch angesichts dieser Gewaltakte nicht, erst nach einer langen Zeit, weil weder Georgescu noch Simion noch Gavrilă zur Menge sprechen wollten…

Später am Abend wandte sich Georgescu über Facebook ans Volk, um in einer Art Abschiedsrede als Quintessenz mitzuteilen, seine Aufgabe sei gewesen, das rumänische Volk aufzurütteln, damit es sein Schicksal selbst in die Hand nehme. So, so… Da diese Mission jetzt erfüllt sei, bedanke er sich; es sei ihm eine Ehre gewesen, an der Seite des rumänischen Volkes zu kämpfen. Kenner erinnern sich jetzt gewiß an die Schlußszene des »Leben des Brian«, in der sich die Kämpfer (?) der »Befreiungsfront« von eben diesem, der jetzt am Kreuz hängt, verabschieden. Obwohl die Souveränisten zu diesem Zeitpunkt bereits diskutierten, ob Simion statt seiner kandidieren solle, überließ Georgescu es »dem Gewissen jedes Einzelnen, ob er einen anderen Kandidaten unterstützen« wolle, womit er de facto die (wackelige) Einheitsfront verließ. Vor allem am Vorabend, beim letzten gemeinsamen Auftreten von Georgescu, Simion und Gavrilă wirkte Georgescu sehr angeschlagen, farblos, sorgenvoll und innerlich abwesend. Da er sich seitdem vollständig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat und wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint, liegt der Verdacht nahe, daß er mit diesem Rückzug irgendeiner Drohung nachgegeben hat. Sollte das stimmen, wäre das einzig Senkrechte natürlich gewesen, diese Erpressung öffentlich zu machen, statt seine Anhänger respektive die Kämpfer für die Souveränität Rumäniens im Stich zu lassen. Als Führer einer politischen Bewegung kann man nicht einfach sagen: »Macht’s gut«, wenn die Gegenseite sich nicht an die »Spielregeln« hält und zu offener Gewalt übergeht (kennt man den Laden, ja keineswegs unerwartet). Und wer nicht genauso stark und zielorientiert sein will wie seine Gegner, darf den Kampf nicht beginnen, denn nichts wirkt so verheerend und demoralisierend wie eine enttäuschte Hoffnung.

Am Tag darauf gaben Simion und Gavrilă bekannt, daß sie mit Georgescu übereingekommen seien, beide ihre Kandidatur einzureichen, um für den Fall, daß einer von ihnen unterdrückt werde, wenigstens ein Vertreter der Souveränisten zur Wahl stehe; wenn aber beide zugelassen würden, ziehe einer von beiden seine Kandidatur zurück, da es bei dieser Präsidentschaftswahl nicht um die Programme ihrer Parteien gehe, sondern um die Wiederherstellung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Im Fall eines Wahlsieges werde Georgescu, der eigentlich bereits gewählte Präsident, »eine seiner Bedeutung entsprechende wichtige Position« einnehmen, hieß es. Das war zweifellos o.k. Da beide Kandidaten nun 200 000 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten für ihre Kandidatur zusammenbekommen mußten, die Frist aber bereits drei Tage später, am 15.3.2025 um 24 Uhr ablief, riefen sie dazu auf, im In- und Ausland alle Kräfte zu mobilisieren, um in dieser extrem kurzen Zeit die nötigen Unterschriften zu sammeln. Nach der ohnmächtigen Wut und Verzweiflung vom Vortag folgte das Volk dankbar und prompt dem Aufruf: In Italien z.B. trafen sich die Stimmensammler an der Autobahn und übergaben die Unterschriften einer Rumänin, die damit noch in der Nacht nach Bukarest flog; in Wien unterschrieb das Volk in einem rumänischen Lebensmittelgeschäft usw., so daß durch diese Anspannung aller Kräfte Simion schon nach zwei Tagen, am 14.3.2025, seine Kandidatur mit 640 000 Unterschriften und Gavrilă einen Tag später mit über 400 000 Unterschriften beim Zentralen Wahlbüro einreichen konnte. Man halte die windelweichen Deutschen daneben, die sich widerstandslos verarschen und ausplündern lassen!

Das für seine Souveränität kämpfende rumänische Volk war auch nach dem Rückzug Georgescus entschlossen, der Gewalt zu widerstehen, aber wie zu erwarten, war die Menge, die Simion und Gavrilă zur Abgabe der Kandidatur begleitete, wesentlich kleiner als zuvor bei Georgescu; auch skandierte sie fast ausschließlich zwei Parolen: »Zweiter Wahlgang sofort!« und »Georgescu ist Präsident!« Zunehmend hörten wir aber Menschen sagen – die Demoralisierung breitete sich offenbar aus –, daß sie sich an der nächsten Präsidentenwahl nicht mehr beteiligen wollen, weil diese ohnehin illegal sei.

Während der »VGH« die Kandidaturen Simions und Gavrilăs am 16. bzw. 19.3.2025 durchwinkte, wurde im übrigen die Kandidatur von Diana Șoșoacă am 17.3.2025 unter Verweis auf den ersten gegen sie gerichteten Gewaltakt vom Oktober 2024 erneut unterdrückt. Sie hatte am 11.3.2025 in Boxhandschuhen ihre Kandidatur mit über 200 000 Unterschriften eingereicht und kritisierte dabei den Ausschluß Georgescus heftig, allerdings verhehlte sie nicht, daß sie – zu Recht – wütend auf ihn und all die anderen Souveränisten sei, die nach ihrem Ausschluß am 5.10.2024 nicht protestiert hatten. Șoșoacă erschien am Tag der Entschlußfassung der Bukarester Zyniker, zusammen mit etlichen Abgeordneten ihrer Partei S.O.S., in schwarzer Trauerkleidung mit einem Kranz, auf dessen Schleife treffend stand: »Tag der Hinrichtung der Demokratie«. Sie forderten Einlaß; als ihnen dieser verwehrt wurde, hängten sie den Kranz an die Tür des »VGH«, stimmten einen Trauerchoral an und hielten kleine Protestplakate in die Höhe, auf denen u.a. ein Henker abgebildet war, der mit seinem Richtbeil der Demokratie den Kopf abschlägt. Und abermals: »Denk ich an Deutschland in der Nacht…«

Am 20.3.2025, einen Tag nach der Zulassung von Simion und Gavrilă zur Präsidentschaftswahl, überfielen und durchsuchten maskierte Sondereinheiten die Wohnungen von 19 Unterstützern Georgescus in ganz Rumänien, analog zum COMPACT-Verbot vor den laufenden Kameras der vorab informierten gleichgeschalteten Medien (Antena 3, CNN etc.). Dabei wurden mehrere Personen verhaftet, beispielsweise der rumänische »Influencer« Bogdan Peșchir, der anschließend von Spezialeinheiten unter allerhand Demütigungen nach Bukarest verschleppt wurde (unter anderem zwang ihn die Polizei, vor der Hyänen-Meute der Mediengaffer seine Schirmmütze, seine Sonnenbrille und den hochgezogenen Kragen seines Pullis herunterzunehmen, auf daß ihn in Zukunft Pogromisten mühelos wiedererkennen können). Daraufhin wurde er unter der Anschuldigung in U-Haft gesteckt, Wähler durch seine TikTok-Auftritte »bestochen« zu haben, Georgescu zu wählen, hanebüchener Mist also. Wie eine solche Online-»Bestechung« in 30-Sekunden-Clips praktisch vonstatten gegangen sein soll, blieb das Geheimnis der Justiz-Handlanger, denn der einzige Zweck dieses Willkürakts bestand darin, dem Verfassungsbruch mit irgendeiner »ausländischen Einmischung« zu bemänteln und einzelne Unterstützer terroristisch herauszugreifen und unter dem Geheul der Medienmeute zu verurteilen.

Da nun sowohl Simion als auch Gavrilă zur Wiederholungswahl zugelassen waren, einigten sie sich dahingehend, daß Gavrilă ihre Kandidatur zurückzieht, damit nur ein Vertreter der Einheitsfront der Souveränisten zur Wahl steht. Alle Wahlumfragen gehen davon aus, daß Simion als Gewinner des ersten Wahlgangs in die Stichwahl kommen wird, und so warnte er umgehend und mehrfach zu Recht davor, daß jetzt von seiten der Sorosisten massiver Wahlbetrug insbesondere bei der Stichwahl drohe; er rief dazu auf, im Mai internationale Wahlbeobachter ins Land zu schicken. Besser hätte er freilich wie Trump das Volk mobilisiert, denn was »internationale Wahlbeobachter« an der EU-Leine »beobachten«, dürfte nicht schwer zu erraten sein.

Die Gegenseite hat noch weitere Terror-Karten in der Hinterhand: Gegen Simion hat der Justizapparat bereits ein Strafverfahren wegen »Anstiftung zu öffentlichem Aufruhr gegen Institutionen des Staates« eingeleitet. Es drohen ihm Kriminalisierung und Zuchthaus – wie so etwas in Rumänien läuft, kennt man zu Genüge aus den Inquisitionsprozessen gegen Gregorian Bivolaru (siehe diese Seite sowie Ketzerbriefe 128, 130, 181, 198, 200 und 206). Auf der anderen Seite umwirbt ihn jetzt plötzlich die Wahrheitspresse: Kurz nach Georgescus Wahlunterdrückung erschienen Interviews mit Simion von scheinbar wohlwollenden Vertretern der Westblock-Journaille u.a. im »Daily Telegraf«, der »Financial Times«, dem »France Soir«, der »Washington Post« und »Le Monde« – sandwiching nennt das der US-amerikanische Medienjargon. Interviews mit Georgescu wurden von dieser Seite hingegen nie geführt, dafür tönte unisono das schrille Mantra vom »rechtsextremen Putinfreund«, wenn es mit dem Totschweigen nicht so recht klappen wollte. Es ist zu befürchten, daß auf das leider schwächliche und eingeknickte Original jetzt Simion weichgespült oder andernfalls auf kaltem »juristischen« Wege ausgeschaltet wird.

Da die europäischen Regierungen als Büttel der Soros-Rockefeller-Bande selbst um den Preis einiger europäischer Hiroshimas versuchen, einen Krieg gegen Rußland zu erzwingen, werden sie eine rumänische Regierung – und damit die eines Frontstaates! –, die diesen nicht mitträgt, mit allen Mitteln verhindern.(6) Deshalb muß der Widerstand der rumänischen Bevölkerung und vor allem ihr Kampf für die Souveränität ihres Landes gebrochen werden, koste es, was es wolle. Gelobt und gepriesen sei die Standhaftigkeit des rumänischen Volkes (ähnlich wie des US-amerikanischen bei der letzten Präsidentenwahl)! Doch es ist unorganisiert, und seine unwilligen, gewiß auch illusionsbeladenen Führer wollen sich dem Unrechtsstaat maximal auf dem staatlich festgelegten Instanzenweg entgegenstellen, streichen beim kleinsten Windhauch die Segel und rufen die opferreich Protestierenden zur Mäßigung statt zur Entschlossenheit auf, statt wenigstens in das ungarische oder, besser noch, US-Exil zu gehen (das sie jetzt bestimmt aufnehmen würde und von wo aus sie den EU-Quislingen ihres Landes besser schaden könnten als in dessen Kerkern). Damit ist das Volk verraten und verkauft und wird früher oder später unter der fortgesetzten Gewalt enttäuscht und resigniert auseinanderlaufen. Mit so zaghaften, schwächlichen Volksvertretern kann der rumänische Verfassungsbruch jedenfalls nicht rückgängig gemacht werden, und der europäische Präzedenzfall, die Wahlteilnahme unbequemer Präsidentenkandidaten zu unterdrücken, wird als Modell genutzt (wenn er nicht sowieso eingefädelte Pionierstat in einem Randstaat war), wie das Beispiel von Le Pen in Frankreich zeigt. Wären die rumänischen Führer so entschlossen und kompromißlos gewesen wie Saddam Hussein oder gar Lenin, hätte der rumänische Widerstand durchaus Sand im Getriebe der finsteren Machenschaften der Bande und Vorbild für das restliche Europa sein können. Durch die nun mutmaßlich folgende Demoralisierung wird nichts anderes übrig bleiben, als wieder ganz von vorne anzufangen, mit einer Parole Lenins – »Geduldig aufklären!«

Michail Rodinescu & Beate Skalée

 (1) Siehe »Was ist los in Rumänien?« Teil 1 und 2. Die vorangegangenen Verfassungsbrüche und ihre Folgen stellen wir hier zum leichteren Verständnis kurz voran, dadurch sind jedoch einige Überschneidungen unvermeidbar.
(2) Das Prinzip »Wehret den Anfängen« lag ihnen also leider so fern wie 1972 der deutschen Bevölkerung bezüglich der Berufsverbote des Staatsheiligen Willy Brandt, mit dem unsere gesamtdeutsche Entrechtung und Verfassungsverachtung anfing.
(3) So muß er sich wöchentlich bei der Polizei melden, muß jeden Wohnungswechsel anzeigen und sich umgehend einfinden, wenn er von einer Behörde vorgeladen wird, darf keine Waffe haben und in der Öffentlichkeit oder sozialen Medien bestimmte Äußerungen nicht tätigen, die »faschistisch«, »rassistisch«, »antisemitisch«, »fremdenfeindlich« etc. sind, aber was darunter fällt, legt ja bekanntlich die Lügenpresse oder die Staatsanwaltschaft willkürlich fest…
(4) Eine Ausnahme bildete die kämpferische Rede des Vorsitzenden der bulgarischen Partei »Wiedergeburt«, Kostadin Kostadinow, der über das Verbot eines von seiner Partei eingeleiteten Referendums gegen die €-Einführung 2026 und der Demonstrationen gegen das Verbot des Referendums und die €-Einführung berichtete und damit zur Zusammenarbeit aller demokratischen Kräfte, auch länderübergreifend, aufrief. Haben Sie darüber in der Wahrheitspresse je etwas gehört?
(5) Am 6.3.2025 wies der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die Beschwerde Georgescus gegen Rumänien wegen der Annullierung der Präsidentschaftswahl zurück mit der hanebüchenen Begründung, er sei nur für Parlamentswahlen zuständig! Tja, seit wann sind staatsbürgerliche Rechte auf Parlamentswahlen beschränkt?!? Nur zwei AfD-Abgeordnete des EU-Parlaments verurteilten übrigens den Putsch in angemessener Schärfe, aber die Mehrheit der EU-Schwatzbude weigerte sich, das Thema überhaupt auf die Tagesordnung zu setzen – Schweigen ist Gold oder wenigstens dreißig Silberlinge.
(6) Somit scheinen die kriegsgeilen westeuropäischen Regierungen an Hitler und seinem »Unternehmen Barbarossa« eigentlich nur eines schlecht zu finden: nämlich daß er auf eigene Faust gehandelt hat und für die herrschende Klasse seines Landes und nicht auf Befehl fremder Herren aus Übersee. Sonst ist kein Unterschied erkennbar, oder finden Sie einen?

* * *

Dieser Artikel wurde vor der verstümmelten rumänischen Wahl verfaßt, deren Ausgang schwer vorauszusehen war, aber nun hat Simion 41% der Stimmen im ersten Wahlgang erhalten, fast doppelt so viele wie der nächstplazierte EU-hörige Kandidat. Damit darf man gespannt sein, ob wiederum die Stichwahl oder die gesamte Wahl annulliert werden, allerdings erfordert eine Regierung gegen 41% der Wähler schon eine waschechte Diktatur. Oder wird auf Dauer ein halbherziger oder bestochener oder von Anfang an unechter Oppositionskandidat das Wahlvolk verraten? Warten wir das Ergebnis ab, aber es ist in gewisser Hinsicht weniger interessant als seine Vorgeschichte.

 

12. März 2025

Was ist los in Rumänien? Teil II

KB Uebergabe

Vorabdruck aus Ketzerbriefe 250

Hartnäckiger Verfassungsbruch im Vorfeld der rumänischen Präsidentschaftswahl und Treibjagd auf demokratische Demonstranten. Was die "Wahrheitspresse" nicht berichtet: In der Nr. 249 der Ketzerbriefe haben wir die putschistischen Verhältnisse in Rumänien dokumentiert, bei denen einerseits die Präsidentschaftskandidatur Diana Şoşoacăs von der Wahlkommission offen mit der rein politischen und daher natürlich unzulässigen Begründung abgelehnt wurde, ein Gegner der NATO und der EU dürfe nicht rumänischer Staatspräsident werden, andererseits die daraufhin ohne ihre Kandidatur stattgefundene Wahl annulliert wurde, weil der nun vom Volk mit den meisten Stimmen gewählte Präsidentschaftskandidat, der vorher weitgehend unbekannte Călin Georgescu, dessen hauptsächliche Forderung der sofortige Stopp der Unterstützung der Ukraine war, auch nicht in die vom US-Megakapital gelenkte EU-Politik paßt. Die Stichwahl zwischen den beiden bestplazierten Kandidaten wurde abgesagt und die Wahl unter dem abwegigen und dazu erlogenen Vorwand, das Ergebnis sei aufgrund ausländischer Einmischung zustande gekommen, annulliert und Neuwahlen für den 4. Mai 2025 angesetzt. Das führte zu sehr großen, von unseren "Qualitätsmedien“ radikal heruntergelogenen Protestdemonstrationen in etlichen Städten Rumäniens, insbesondere der Hauptstadt Bukarest, unter der Parole: "Stichwahl jetzt!" Doch das verhärtete nur die neue Diktatur des östlichsten EU-Staates. Nun mußten sich für die anstehende erneute Präsidentschaftswahl alle Kandidaten wiederum bei der Wahlkommission anmelden, wozu etliche formale Bedingungen einzuhalten sind.

10. Dezember 2024

Syrien von Islamisten überrollt, und deren Westblock-Freunde jubeln – Pfui Teufel!

Bis gestern war Syrien ein durch eingeschleuste Söldner halb zerhacktes, halb besetztes, durch Sanktionen halb erwürgtes, aber in dem vom gewählten Präsidenten Assad regierten Rest unter russischem Schutz ein leidlich laizistisches Land, in dem die Religion seiner Bewohner keine Rolle spielte und Frauen ohne Schleier und mit kurzen Röcken sicher waren. Dieses Syrien gibt es nicht mehr, es wurde von islamistischen "Rebellen" aus umgetaufter ISIS und Al Qaida überrollt, die dafür natürlich durch die USA (via Türkei) hochgerüstet wurden und jetzt auf deren Befehl zuschlugen, unter Ausnutzung der Schwäche Rußlands, dessen Kräfte in der Ukraine gebunden sind (US-Militärkommandos befinden sich seit Jahren auf syrischem Gebiet). Und unsere Wahrheitspresse jubelt darüber, daß nach Afghanistan, Irak und Libyen nun das nächste Land ins Mittelalter zurückgebombt, auch das syrische Volk nun wieder unter Scharia und Tschador gezwungen wird. (Man vergesse nie, daß mit der US-Besetzung des Iraks dort die Verordnung 137 eingeführt wurde, die die Frauen, die unter Saddam auch dort in kurzen Röcken die Universitäten besuchen konnten, wieder unter den Schleier zwang.)

Die Besetzung des Landes durch die umlackierten ISIS-Islamisten von US-Gnaden wird Syrien in einen grauenvollen Blutsumpf verwandeln – man möge sich an die aufgeschlitzten Bäuche, abgehackten Hände, abgeschnittenen Köpfe und Kreuzigungen erinnern, die seinerzeit vereinzelt an der Pressezensur vorbei bekannt wurden!

 

2. Juni 2024

Schon wieder:
Viel Lärm um Srebrenica

Ausgerechnet Deutschland...

Das Land, das Serbien im 20. Jahrhundert dreimal überfallen hat – als Monarchie im ersten Weltkrieg im Verbund mit der habsburgischen Doppelmonarchie (Serbien zahlte seinerzeit den prozentual höchsten Blutzoll aller kriegsbeteiligten Länder mit einem Viertel seiner Bevölkerung), dann als faschistische Diktatur 1941–45 (die ihrerseits an den europäischen Juden einen veritablen Völkermord begangen hatte, neben dem türkischen Genozid an den Armeniern und dem Völkermord des mit den Nazis verbündeten klerikalfaschistischen Ustascha-Kroatiens wiederum an Serben und Juden das blutrünstigste dieser drei Megaverbrechen!), schließlich beim NATO-Überfall auf Restjugoslawien 1999 unter Bruch von Artikel 26 der deutschen Verfassung (Verbot des Angriffskrieges; Serbien respektive Jugoslawien hatte die BRD sowenig angegriffen wie Afghanistan oder Mali) –, ausgerechnet Deutschland also stellt die Serben an den UN-Pranger wegen des angeblich von serbischen Truppen begangenen "Völkermords" von Srebrenica im Jahr 1995. (Spüren Sie, werter Leser gleichgültigen Geschlechts, die Angstschwelle, die man bei dem Wort "angeblich" und dem von Anführungszeichen eingerahmten Explosivwort "Völkermord" überschreiten muß?)

Für eine entsprechende Resolution zu einem künftig zu begehenden "Tag der Reflexion und des Gedenkens" hatte "man" Ruanda als zweiten Antragsteller ins Boot geholt – das macht sich besser, denn dieses Land wird erstens mit Völkermord assoziativ in Verbindung gebracht und hat zweitens ansonsten nicht viel zu sagen. Als Feier- und Gedenktag wurde der 11. Juli auserkoren; Start soll 2025 sein. Wie bei Orwells '1984' stehen die pietätvollen Worte "Reflexion und Gedenken" für die "Fünf-Minuten-Haßsendung" im Jahrestakt gegen die Serben, die "man" ebenso pietätvoll wie heuchlerisch nicht erwähnt hat, denn "man" kann sich auf eine jahrzehntelange einschlägige Haß- und Lügenpropaganda verlassen.

Denn gelogen wurde von seiten des Westblocks, von seiten der NATO von Anfang an. Gelogen war das Phantasie-KZ von Trnopolje, das man den Serben unterjubelte; gelogen waren die fingierten Anschläge auf bevölkerte Marktplätze, gelogen waren die "Massenvergewaltigungen", die allesamt den Medienhype "Srebrenica" vorbereiten sollten; gelogen waren anschließend das "Massaker von Račak", der serbische "Hufeisenplan", gelogen war das "Konzentrationslager" von Priština, die allesamt gemeinsam mit "Srebrenica" den Boden für den Bombenkrieg der NATO vorbereiteten. Und in dieser ganzen Lügenkette soll einzig "Srebrenica" wahr gewesen sein?

Während der Kriege in Korea und Vietnam haben die US-Truppen fünf bis sechs Millionen Zivilisten umgebracht. Bei den völkerrechtswidrigen, folglich verbrecherischen Militärüberfällen auf den Irak kamen zwei bis drei Millionen Menschen, darunter eine halbe Million Kinder, ums Leben. Dem NATO-Bombardement Libyens fielen mindestens 50.000 Menschen zum Opfer. Von "Völkermord" war in diesem Zusammenhang in den Unisono-Medien des Westblocks nie die Rede. Aber "Srebrenica" mit seinen angeblich über 8000 getöteten Moslems soll das "schlimmste Völkermordverbrechen seit Ende des 2. Weltkriegs" gewesen sein? Immer diese lästigen Fragen...

Natürlich bemißt sich das Unrecht nicht in Litern Blut und nach Hekatomben; die Judendiskriminierung 1933–1938 auf der Grundlage der "Nürnberger Rassengesetze" war ein (unblutiges) verbrecherisches Unrecht, das die Massenvernichtung erst ermöglichte. Aber ein so schreiendes quantitatives Mißverhältnis wie bei den imperialistischen Kriegen der USA nach 1945 und "Srebrenica" sollte zumindest zu denken geben. Hier wissen wir uns ausnahmsweise mit der israelischen Regierung einig, die bei "Srebrenica" keinen Genozid entdecken kann.

Der damalige US-Präsident Bill Clinton hat in einem Anfall von Hellsichtigkeit ein Verbrechen in Srebrenica vorausgesagt, Jahre vor dem angeblichen Ereignis. Ein Wunder, eine "Verschwörungstheorie" oder ein Hinweis auf den Ideengeber? Schon wieder diese Fragen...

"Der Mörder ist immer der Serbe" – so tönt es im Westblock, der im übrigen einen Deutschen als "Hohen Kommissar" in Bosnien-Herzegowina eingesetzt hat (ein nobler Titel für plane imperialistische Bevormundung). Aber in Wirklichkeit ist es gar nicht so einfach, herauszufinden, was in Srebrenica tatsächlich geschehen ist. Unser Autor Alexander Dorin ist dieser Frage in jahrelangen aufwendigen und sorgfältigen Recherchen, auch vor Ort, nachgegangen. An dieser Stelle sei auf seine Publikationen beim Ahriman-Verlag lediglich hingewiesen und nur so viel verraten, daß an der "offiziellen Version" des Westblocks kein Wort wahr ist. In jedem diesbezüglichen Satz der Wahrheitspresse liegt eine Lügenmine verborgen, wie zwei aktuelle Beispiele aus der Schweizer "Neuen Züricher Zeitung" vom 30.4.2024 zur deutschen Srebrenica-Resolution belegen mögen. Dort heißt es: "Im Sommer 1995 hatten bosnisch-serbische Truppen unter General Ratko Mladic die Uno-Schutzzone im ostbosnischen Srebrenica überrannt." In Wirklichkeit wurde gar nichts "überrannt"; die moslemischen Truppen, die in den Jahren zuvor Tausende serbische Zivilisten in der Umgebung Srebrenicas massakriert hatten (das belegt drastisch Dorins Buch), hatten das Städtchen zuvor geräumt. Die Serben stießen bei der Einnahme Srebrenicas auf keinerlei Widerstand; erst bei der Verfolgung der moslemischen Truppen kam es zu Gefechten mit Toten auf beiden Seiten. Der nächste Satz lautet: "Bei Massakern, die unter den Augen der niederländischen Truppen stattfanden, wurden über 8000 bosniakische (muslimische) Männer und Buben ab 13 Jahren ermordet." – "Vor den Augen" der niederländischen Soldaten fanden überhaupt keine "Massaker" statt; sie beobachteten vielmehr den kampflosen Einzug der serbischen Verbände in die verlassene Stadt, ohne einzugreifen, und sagten das auch ganz offenherzig und arglos. Das hat "man" ihnen sehr verübelt. Aber alles andere ist nachträgliche mediale Legendenbildung und suggestive Irreführung. Diese Beispiele sollten genügen. –

Was bedeutet dann aber der neuerliche Lärm um Srebrenica?
Um es kurz zu machen: nichts Gutes.

Erstens für den serbischen Teilstaat in Bosnien-Herzegowina und die dort lebenden Menschen. Es steht zu befürchten, daß ihnen in naher Zukunft das Schicksal der Krajina-Serben droht. Innerhalb der von Tito gezogenen Verwaltungsgrenzen des jugoslawischen Bundeslandes Kroatien, die mit der vom Westblock unter deutscher Federführung geförderten Sezession Kroatiens (sic, das war eine "gute" Sezession, im Gegensatz zum Donbass oder zu Katalonien) zu Staatsgrenzen mutierten, siedelten seit Jahrhunderten Serben, bis sie im Jahr 1995 in der NATO-Militäroperation "Blitz" von kroatischen Bodentruppen vertrieben wurden. Mit 200.000 Flüchtenden und 2000 getöteten Serben war dies die größte "ethnische Säuberung" des von außen geschürten jugoslawischen "Bürgerkriegs", die freilich nie so benannt wurde, da sie nicht von Serben, sondern gegen diese praktiziert wurde.
Zweitens wird ein seit Jahrzehnten fabriziertes und in die Köpfe gehämmertes Denkverbot zementiert. Die Westpropaganda wird zur Tabuzone erklärt und Kritik daran als strafwürdiges Vorgehen geahndet. Wo ein Tabu errichtet wird, werden Vernunft und freie Artikulation geknebelt. Das macht angst, und das soll es auch, wie aus dem drohenden Wortlaut der Resolution und den Erläuterungen der deutschen UN-Botschafterin Antje Leendertse hervorgeht: Mit der Resolution werde "vorbehaltlos jede Leugnung des Völkermords von Srebrenica als historisches Ereignis" verurteilt, desgleichen "Handlungen" (?), die jene "verherrlichen" (?), die "von internationalen Gerichten wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit [sic; recte: Menschheit] und Völkermord verurteilt wurden." Oder anders ausgedrückt: Wer die NATO nicht als höchste, über jeden Zweifel erhabene Hüterin der historischen Wahrheit ansieht, kann sich künftig warm anziehen. Ihre Militärdoktrin ist Staatsdoktrin jedes Mitgliedslandes und damit sakrosankt. Denn
Drittens: Die NATO als das Schwert des US-Monoimperialismus braucht das Propagandajuwel "Srebrenica"; es ist das Ideologem mit dem längsten Gebrauchswert seit der "kommunistischen Gefahr". Es ist ein Türöffner für jede militärische Aggression mit dem verlogenen Vorwand des "Nie wieder (sc. Völkermord)". Dieses Denkverbot paßt in die Zeit; Amazon praktizierte es bereits vor der Resolution, wie der Versandboykott gegen Dorins Srebrenica-Buch beweist. (Die Resolution wurde übrigens mit 84 Stimmen bei 19 Gegenstimmen und 68 Enthaltungen angenommen. Was waren die sich enthaltenden Länder doch für ultrakluge Feigsäcke...)
Viertens schließlich: Beim aktuellen Krieg gegen Rußland, bei dem der Westblock extrem an der Eskalationsschraube dreht (und hierzulande so getan wird, als gäbe es die Verfassung nur zu Jubiläumszwecken, während man bei offenkundigen Verfassungsbrüchen auf Durchzug stellt), heult Serbien nicht mit den NATO-Wölfen, wie allein schon die Hunderte von serbischen und russischen Flaggen auf der Autobahn nach Belgrad zeigen. Also nehmen diese den kleinen, drangsalierten Balkanstaat gewissermaßen als Vorspeise (oder zum Nachtisch).

Aber Deutschland, ausgerechnet...

Peter Priskil

7. März 2024

Endlich einmal verfassungstreue Deutsche!

So sehr unsere Gewalthaber mit ihrer "freiheitlich-demokratischen Grundordnung" protzen, so zynisch kacken sie seit Willy Brandts politisch motivierten Berufsverboten auf unsere Verfassung.

  • Art. 3 Abs. 3: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

  • Art. 33 Abs. 2: Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte.

  • Art. 33 Abs. 3: Der Genuß bürgerlicher und staatsbürgerlicher Rechte, die Zulassung zu öffentlichen Ämtern sowie die im öffentlichen Dienste erworbenen Rechte sind unabhängig von dem religiösen Bekenntnis. Niemandem darf aus seiner Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einem Bekenntnisse oder einer Weltanschauung ein Nachteil erwachsen.

Lassen wir den hl. Willy und seine Verbrechen, wo er ist (egal, wie unwürdig viele seiner Opfer waren ‒ darum geht es bei Grundrechten nicht, sie müssen ohne Wenn und Aber auch für Unwürdige gelten, denn sonst gelten sie überhaupt nicht). Aber seit dem deutschen Angriff auf Rest-Jugoslawien wird blutig und zynisch noch ein weiterer Verfassungsartikel gebrochen:

  • Art. 26: Verbot der Vorbereitung eines Angriffskrieges
    Abs. 1: Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

Ein dankenswerterweise abgehörtes Telefonat zwischen dem obersten General der Luftwaffe, Luftwaffeninspekteur Ingo Gerhartz, dem Abteilungsleiter im Kommando Luftwaffe Frank Gräfe sowie den Oberstleutnants Fenske und Florstedt zeigte kürzlich die abgrundtiefe Verachtung unserer Verfassung durch unsere Machthaber an der Leine des US-Megakapitals (Soros, Rockefeller, Gates, Pew... ). Es zeigt klar, daß diejenigen, die die "Billigung eines Angriffskrieges" sogar unter Strafe zu stellen geruhen, selber einen vorbereiten. So sind sie halt.

Es ist äußerst verdienstvoll von Jürgen Elsässer, auf genau dieser Basis eine Anzeige gegen unsere heuchlerische Regierung gestellt zu haben. Hier kann sich die BRD ja als Rechtsstaat profilieren, wenn sie sich von einem solchen noch nicht restlos abgeseilt hat.

Elsässer hat sich, als es darauf ankam, in alter Zeit durchaus als unser Feind profiliert ‒ er suchte mit seiner winzigen KB-Truppe unsere Kandidatur als BUNTE LISTE FREIBURG zu verhindern (hier weist seine veröffentlichte Autobiographie eine klaffende Lücke auf), und da unsere Leute damals mehrheitlich furchtbar dämlich waren, hätte er sein finsteres Ziel fast erreicht. ABER DAS MUSS JETZT EGAL SEIN; wer immer Angriffskriege ekelhaft findet, muß seine bzw. die COMPACT-Initiative mit allen Mitteln und vorbehaltlos unterstützen!

Beim Kampf um die Einhaltung der Verfassung müssen alle Staatsbürger zusammenstehen, egal welche Differenzen sie sonst haben.

GEGEN DEN BLUTIGEN BRUCH DES ART. 26 UNSERER VERFASSUNG!
ALLE ZUSAMMEN GEGEN DIE DEUTSCHEN VERFASSUNGSBRECHER!

Beobachtet Eure Justiz, wie sie mit Elsässers äußerst berechtigter Anzeige umgeht!

Link zur Petition "Frieden mit Rußland"

 

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