SYRIEN BRAUCHT SCHEICHE – DAS DEMOKRATISIERT!
Zum Flugblatt als PDF
Betr.: Vorführung des Grimaldi-Films über Libyen in Kamenz bei Dresden durch die »LINKE«
Nachdem es uns gelungen war, den nicht-gleichgeschalteten Film des italienischen "unangepaßten" Journalisten Fulvio Grimaldi einem ziemlich großen und vor allem interessierten Publikum in Dresden zusammen mit dem Autor vorzuführen, war das der "Sozialdemokratischen Zweitheitspartei Deutschlands", also der sog. LINKEN, gar nicht recht, und da sie eine zweite Vorführung in der Nähe befürchten mußte, zeigte sie dann den gleichen Film in Kamenz nominell öffentlich – diesmal verschwieg die Presse natürlich nichts –, de facto aber nur vor ihren Mitgliedern und Sympathisanten. Nun, drei der unseren entsandten wir auch, um zu sehen, was sie mit dem Ärgernis anstellen würde, daß man sehen kann, wie wenig die Libyer davon begeistert sind, daß ab jetzt die Öleinnahmen ihres Landes nicht mehr an sie verteilt werden (davon sollten sie laut unseren Propagandaorganen nämlich ganz begeistert sein), während sie stattdessen statt Ghaddafis leicht entschlacktem Populär-Islam ("Das Grüne Buch") und als Ersatz für ihre erstklassige soziale, medizinische und Wasserversorgung die ungebremste Scharia bekommen sollten und mittels bombiger NATO-Nachhilfe inzwischen auch bekommen haben, wodurch in dem jetzt unglücklichen Land der heißbegehrte "Friede" herrscht.
Diese NATO-Bomben, von europäischen Flugzeugen abgeworfen, brauchten aber einen Provokateur und Stichwortgeber im Europaparlament, und dieser war nun einmal der LINKE-Vorsitzende und Europa-Abgeordnete seiner Partei Bisky gewesen:
Bisky und Co. auf Interventionskurs von Werner Pirker
Die am Donnerstag vom Europaparlament in Brüssel verabschiedete Libyen-Resolution kommt einer Kriegserklärung gleich. In ihrem Punkt zehn wird die Einrichtung einer Flugverbotszone gefordert, die ohne Krieg nicht zu haben ist. Weil zu ihrer Durchsetzung die libysche Luftabwehr ausgeschaltet werden müßte, was bereits eine Kriegshandlung wäre. Viele namhafte Militärs warnen deshalb vor einer von westlicher Seite betriebenen Eskalation des Konfliktes in und um Libyen. Die parlamentarischen Etappenhelden sehen das offenbar anders.
KRIEG GEGEN DEN IRAN: In unserem Namen nicht!
Amis raus aus Afghanistan, Bundeswehr / hinterher!
Dieses Flugblatt erreichte bisher nur die (von Ihrer Führung verscheißerten) Demonstranten vom 20.2. d.J. in Berlin. (Verscheißert wurden sie mit parolen- und seriositätsfeindlicher Dröhnmusik und Infantilisierung wie zuvor, bei deren Protestdemonstrationen durch ihre mit der Regierung verfilzten Verbandsspezis, die Ärzte unseres Landes.) Deshalb mußte es kurz sein.
Aber eine Erläuterung sollte noch nachgetragen werden: was sind "neidische und kollaborationswillige Bettler"? Wieso gerade "Bettler"? Weil die größten Idioten unter den Wählern des SPD-Klons "LINKE" irgendein Sozialzeug statt Vollbeschäftigung (wie sie durch Arbeitszeitverkürzung und Sozialisierung zu erreichen wäre) fordern, das sie zu rechtlosen Heloten am Staatstropf macht, Parasiten für die Gesellschaft und Verschiebemasse für die Gewalthaber, wenn Greiner und Schreier gebraucht werden – und das Sozialzeug soll dann von Zusatzsteuern kommen, nachdem Soldaten und Pfaffen, Blitzampeln und Schnüffler, Eurodrohnen und Parteibonzen alle brav schon bezahlt sind, keineswegs vorher.
Als Kommunisten finden wir diese gehorsame Bettlermentalität ekelhaft und würdelos. Gemeinbesitz statt Besitzlosigkeit, Selbstverwaltung statt Fernsehbehämmerung und "Betriebspsychologie", Volksherrschaft statt Imperialismus sind unsere Alternativen.
In diesem Sinne sind wir schon "alternativ"; Geburtenkontrolle statt perspektivloser Verzichterei für alle außer Bossen und Bonzen ist auch eine von uns vertretene Parole gegen die staatlichen Blök- und Verzichtsparolen für eine wimmelnde, aber "schön" gegängelte Umwelt. Wieder sind wir "alternativ"! Nur sind diese Alternativen zur bestehenden Hoffnungslosigkeit und Gängelei nicht zum Nulltarif zu haben, ganz im Gegenteil.
Zur Erinnerung – unser Flugblatt vom April 2008:
Deutsche, aufgepaßt: »Die Linke« ist ein Etikettenschwindel wie damals die »Grünen«!
Drohen Deutschland gefälschte Attentate?
Klammheimlich
Bank kaputt, Rente weg: Mögt Ihr Uncle Sam immer noch so gern?!
Keine deutschen Besatzer nach Syrien!
Ein unterdrücktes Dokument über die US-Greuel in Abu Ghraib
Dieses Video bekamen wir auf einer internationalen Konferenz von einem Iraker, der es im Netz gefunden hatte und seinem Ekel kaum Worte verleihen konnte. Nichts wünscht er sich mehr als eine Bestrafung dieser leider namenlosen US-Kriegsverbrecher. Normalerweise bleiben Informationen über solche Verbrechen innerhalb der Mauern eines Gefängnisses oder Konzentrationslagers und dringen fast nie nach außen oder sogar über die Landesgrenzen de im Wortsinns vergewaltigten Iraks.
Mit diesem Dokument hat man nun die Gelegenheit, auschwitzwürdige US-Folterschergen sich freimütig über ihre Verbrechen unterhalten zu sehen und hören, was selbst aus Nazi-Deutschland nur in den seltensten Fällen dokumentiert ist.
Ort und Datum des Videos sind unbekannt, es muß jedoch nach dem Jahr 2004 gedreht worden sein, der Tatort ist das Bagdader US-KZ Abu Ghraib.
Verachtung den Mördern – Amis raus aus Nahost!
Kein Kolonialkrieg gegen den Irak!
Bund gegen Anpassung zum neokolonialistischen Angriff auf den Irak:
Gegen den geplanten Angriff der USA (eventuell zusammen mit ihren Knechten) auf den Irak sind wir hilflos. So wie die Deutschen, die gegen Hitler waren – mindestens zwei Fünftel der Bevölkerung, also mehr als es mit Fernsehen gewesen wären –, nichts gegen Hitlers Angriff auf Polen tun konnten, so können wir, eine winzige Minderheit in einem Vasallenstaat, nichts gegen den genauso ungerechten Angriff der US-Imperialisten auf den Irak unternehmen. Allein schon ihn in klaren Worten zu benennen, ist fast halb so gefährlich wie seinerzeit die Kritik des Polen-Überfalls, wird auf jeden Fall ungern gesehen und gerne zerquatscht und kann, wenn es namentlich rauskommt, zum Verlust der bürgerlichen Existenz führen.
Wir können gegen den US-Imperialismus so wenig effektiv kämpfen wie die besseren Deutschen – etwa 35 % – zu ihrer Zeit gegen den Hitler-Imperialismus. Hitlers Überfall auf Polen war scheußlich und ungerecht, der US-Überfall auf den unabhängigen, nicht feudalistischen Irak ist genauso scheußlich und ungerecht, und zum Warschauer Ghetto der Gegenwart haben ihn die US-Imperialisten durch ihre Handelsblockade (»Embargo«) schon gemacht. Es bleibt uns nur übrig, ihnen und ihren Handlangern, ob vor oder nach irgendwelchen lächerlichen»Wahlen«, unsere tiefste Verachtung auszusprechen. Vergessen werden wir niemals, so wenig, wie wir Brandts Verfassungsbruch (vom 28.1.1972) vergessen haben noch jemals vergessen werden.
Pfui und abermals pfui über die Neokolonialisten und Mörder!